Unterhaltung

Sie sind ja unter sich Mutter und Tochter Deckert ziehen sich aus

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Zeigen sich gemeinsam im "Playboy": Claudelle Deckert (l.) und ihre Tochter Romy.

(Foto: imago/Future Image)

Sich für den "Playboy" auszuziehen, ist für "Unter uns"-Darstellerin Claudelle Deckert an sich ein alter Hut. 2013 hat sie es schließlich schon einmal getan. Doch nun bringt die 46-Jährige auch noch ihre Tochter mit zum Shooting. "Eine ganz geile Story", wie sie findet.

Nahezu 20 Jahre mimt Claudelle Deckert nun schon die Anwältin Eva Wagner in der RTL-Serie "Unter uns". Doch auch anderen Einsätzen war sie nie abgeneigt, sei es in der ARD-Telenovela "Rote Rosen" oder als Teilnehmerin bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" 2013. Oder als nackte Schönheit im "Playboy". Für den zog sie sich am Rande ihres Dschungelcamp-Ausflugs nämlich schon einmal aus.

Nun hat es die mittlerweile 46-jährige Deckert wieder getan. Das jedoch nicht allein. Vielmehr hat sie getreu dem Motto "Unter uns" ihre 22 Jahre junge Tochter Romy mit zum Nacktshooting gebracht und ziert mit ihr nun auch das Cover der deutschen "Playboy"-Ausgabe im Februar.

"So eine schöne Tochter"

"Ich habe, ehrlich gesagt, mit diesem Gedanken schon mal geliebäugelt, weil ich dachte: 'Ich habe so eine schöne Tochter.' Und ich fühle mich halt auch noch recht jung und frisch und knackig. Und da habe ich gedacht: 'Das wäre doch eigentlich eine ganz geile Story'", erläutert Mutter Deckert die Motivation hinter den gemeinsamen Aufnahmen. "Die Botschaft ist: Wir sind Mutter-Tochter. Und das ist schließlich was Neues im 'Playboy'. Das ist für mich auch ein Ausbruch aus Konventionen", fährt die Schauspielerin an der Seite ihrer Tochter im Doppelinterview mit dem Magazin fort.

Tochter Romy echauffiert sich unterdessen über ein weiteres und aus ihrer Sicht "total absurdes" Tabu: "Dass Frauen etwa auf Instagram ihre Nippel nicht zeigen dürfen. Da könnte ich mich den ganzen Tag drüber aufregen. Jeder Mensch hat Nippel. Also ich finde es wichtig als Message: Es ist ganz natürlich, nackt zu sein."

Strand, Spa, "Playboy"

Dementsprechend fiel es ihr nach eigenen Angaben auch nicht allzu schwer, bei der Foto-Session auf Ibiza die Hüllen fallen zu lassen. "Das erste Mal so vor der Kamera, das war auf jeden Fall etwas anderes. Da hat man auch viele Leute um sich herum", räumt sie zwar ein, ergänzt jedoch: "Das ging aber. Also obenrum vor allem ist jetzt irgendwie nicht so das Problem. Wenn ich jetzt im Urlaub bin und am Strand rumlaufe, laufe ich auch oberkörperfrei rum. Oder ich geh auch mal ins Spa."

Sich voreinander auszuziehen, scheint Mutter und Tochter ebenfalls nicht zu schrecken. "Wenn wir zusammen wegfahren, laufen wir auch nackt voreinander rum. Wir verstecken uns nicht", sagt Claudelle Deckert.

"Nicht so ein Mäuschen"

In der Fotostrecke im Heft sind die beiden unter anderem mit einem Retro-Campingwagen in der Natur zu sehen. Die Idee dahinter erklären die Deckerts so: "Lass es uns doch ein bisschen roadtripmäßig machen. Zwei Freundinnen unterwegs, die Spaß haben. Und das ist ja auch, was wir damit vermitteln wollten. Nicht anzügliche Mutter-Tochter-Bilder, sondern zwei Frauen, die einfach Spaß miteinander haben. So, wie es auch bei uns ist."

Vor allem Claudelle Deckert scheint gar nicht genug von den Nacktshootings zu bekommen. Im "Playboy"-Interview sagt sie beinahe euphorisch: "Man kann zeigen, was in einem steckt, wer man ist, dass man eine starke Frau ist, dass man eine Persönlichkeit ist, dass man nicht irgendwie so ein Mäuschen ist. Ja, es ist 'empowering women' auf eine Weise, die Männer anspricht."

Eine uncharmante Frage

In einem hat die Schauspielerin jedoch Unrecht. Etwas komplett Neues ist das Mutter-Tochter-Gespann im "Playboy" nicht. So räumt das Magazin eher zähneknirschend ein, dass es 1985 schon einmal seine Leser fragte: "Mutter und Tochter - und wer ist die Schönste?"

Eine "etwas uncharmante Frage", wie der "Playboy" heute einräumen muss. "Als ob es sich bei den Mutter-Tochter-Bildern um ein öffentlich ausgetragenes Beauty-Battle handeln würde", so das Herrenmagazin. Im Falle der Deckerts möge sich deshalb nun jeder selbst sein Urteil bilden oder einfach zu dem salomonischen Schluss kommen: Es ist ein Unentschieden.

Die Motive von Claudelle und Romy Deckert gibt es exklusiv nur beim "Playboy".

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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