Insekten-Snacks auf dem KiezOlivia Jones eröffnet Bar mit Dschungelcamp-Flair

Wer schon immer mal Dschungelcamp-Luft schnuppern wollte, muss jetzt nicht mehr bis nach Australien reisen. Auf dem Hamburger Kiez hat Olivia Jones die erste Reality-TV-Bar eröffnet - inklusive Insekten-Snacks.
Ekel-Cocktails, Insekten-Snacks und ein Reality-TV-Quiz - Dragqueen Olivia Jones hat auf St. Pauli eine Bar mit "Dschungelcamp"-Vibes eröffnet. Zu den ersten Besucherinnen und Besuchern von "Olivias Dschungel-Bar" gehörten bekannte Gesichter aus Showbusiness, Reality-TV, Social Media und der Hamburger Kiezszene. Dazu zählten Reality-TV-Stars wie Micaela Schäfer, Hubert Fella und Filip Pavlović und Society-Promis wie Giulia Siegel und Claudia Effenberg.
"Wir versuchen hier auf St. Pauli immer Dinge zu tun, die sonst keiner macht. Das zeichnet uns aus", sagte Olivia Jones zur Eröffnung am Abend. Und: "Reality-TV ist mittlerweile Kult und hat so eine Anziehungskraft. Deswegen wurde es Zeit, dass wir dem auch so ein kleines Denkmal setzen." Die Verbindung liegt nahe, schließlich moderiert Olivia Jones schon seit Jahren "Die Stunde danach", ein Talkformat, das im Anschluss an jede Dschungelcamp-Folge ausgestrahlt wird.
Reality-TV ist zentrales Thema
Die Bar ist Jones zufolge Deutschlands erste Location, die komplett dem Reality-TV gewidmet ist. Besucher könnten sich unter anderem an einer Dschungel-Optik mit Lianen, einem "Dschungelthron" für Fotos und einer Sammlung von Accessoires deutscher Reality-Stars erfreuen.
Künftig sollen etwa ein String-Tanga im Leo-Look von Micaela Schäfer sowie Teile von Olivia Jones' originalem Dschungelcamp-Outfit zu sehen sein. Gäste freuten sich am Eröffnungsabend, dass sie "auch mal Insekten wie im Dschungelcamp probieren" könnten. Die Bar ersetzt das ehemalige Strip-Lokal "Olivias Wilde Jungs".
Dass Olivia Jones in Sachen Geschmack nicht immer den aller Menschen damit trifft, ist ihr vermutlich herzlich egal. Schließlich hatte die Drag Queen auch keine Probleme damit, Knochenteile, die ihr Ärzte bei der Verkürzung ihrer Beine entnommen hatten, in einem Gurkenglas aufzubewahren und schließlich in ihrer Bar in Szene zu setzen. Immerhin hinter einem roten Vorhang, weil manch einem Gast offenbar doch von dem Anblick übel geworden war.