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Neues Format mit Covergirl Pink "People" kürt nicht mehr schönste Frau

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Die Sängerin Pink heißt mit bürgerlichem Namen Alecia Moore.

(Foto: picture alliance / Matt Crossick)

Michelle Pfeiffer darf sich 1990 als Erste über den Titel freuen. Julia Roberts ist die Letzte, die die Auszeichnung erhält. Das "People"-Magazin bricht jetzt mit seiner langjährigen Tradition und verkündet nicht länger, wer die "schönste Frau der Welt" ist.

Seit 1990 hat das US-Magazin "People" jedes Jahr die "schönste Frau der Welt" gekürt - doch damit ist nun Schluss. "Dieses Jahr benennen wir das Heft um in 'The Beautiful Issue' ('Schönheits-Ausgabe'), um klarzustellen, dass es kein Schönheitswettbewerb ist", teilte die Redaktion mit. Auf der Titelseite des Hefts ist Sängerin Pink mit ihren zwei Kindern zu sehen.

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Die 38-Jährige vereine mehrere wunderschöne Eigenschaften. Sie sei Sängerin, Mutter und Vorbild. Ihre Ehrlichkeit, ihr Humor, ihr Selbstbewusstsein und ihre pure Strahlkraft machten sie zu einer der beliebtesten und faszinierendsten Entertainerinnen des Planeten. Die aktuelle Ausgabe biete zudem "schöne Frauen (und ein paar Männer) aller Formen, Größen und Farben und feiert die schönsten Eigenschaften überhaupt: Stärke, Menschlichkeit und Kunst".

Im vergangenen Jahr war US-Schauspielerin Julia Roberts zum fünften Mal zur "schönsten Frau der Welt" ernannt worden. Schon in den Jahren 1991, 2000, 2005 und 2010 hatte "People" ihr diesen Titel zugesprochen. Mit ihren fünf "People"-Auszeichnungen ist Roberts die Rekordhalterin - je zweimal erhielten Michelle Pfeiffer und Jennifer Aniston den Titel, weitere Preisträgerinnen der vergangenen Jahre waren Sandra Bullock, Gwyneth Paltrow und Drew Barrymore.

Das US-Magazin ist auch dafür bekannt, alljährlich den attraktivsten Mann ("Sexiest Man Alive") zu küren. Im vergangenen Jahr gewann der Country-Sänger Blake Shelton den Titel. Zuvor waren unter anderem Brad Pitt, George Clooney, Johnny Depp und David Beckham auf dem Cover. Dieses Format dürfte trotz der aktuellen Erneuerungen auch in Zukunft erhalten bleiben.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa