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Mit Sohn George auf der Jagd Peta greift Prinz William an

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Im Visier von Tierschützern: Prinz William.

(Foto: imago images/i Images)

Zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen der Blaublüter gehört traditionell die Jagd. Auch heute noch? Anscheinend ja. So soll sich Prinz William auf die Pirsch nach Auerhähnen gemacht haben. Dass ihn dabei auch sein siebenjähriger Sohn George begleitet haben soll, sorgt nun für Unmut.

Prinz William hat Ärger mit Tierrechtsaktivisten. Der Grund: Der Enkel von Queen Elizabeth II. hat seinen siebenjährigen Sohn Prinz George angeblich mit auf eine Auerhahn-Jagd genommen.

Stattgefunden habe die Jagd am vergangenen Wochenende, als die Cambridges in Schottland zu Besuch waren, berichten britische Medien. George soll beobachtet haben, wie sein Vater und andere hochrangige Mitglieder der Königsfamilie in der Nähe von Balmoral den Morgen damit verbrachten, Vögel zu töten, heißt es. Es war offenbar nicht das erste Mal, dass William seinen Sohn mit auf die Jagd nahm.

"Respekt für alle Lebewesen"

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Die Tierrechtsorganisation Peta kritisiert das scharf: Ein Kind, das Zeuge eines solchen Sports werde, könne psychische Schäden davontragen, führt sie ins Feld. Es könne auch dazu führen, dass George gleichgültig werde, wenn es um das Leid von Tieren gehe. "Um ihm zu helfen, sich zu einem verantwortungsbewussten, mitfühlenden Anführer zu entwickeln, müssen seine Eltern ihm Respekt für alle Lebewesen beibringen", zitiert die Zeitung "Daily Mail" die Peta-Aktivistin Mimi Bekhechi.

Prinz William, seine Frau Herzogin Kate und ihre drei Kinder George, Charlotte und Louis verbrachten vergangene Woche wohl mehrere Tage in Schottland, um die Queen und Prinz Philip zu besuchen, die auf Schloss Balmoral den Sommer verbringen. Am Samstag hätten sich alle zum ersten Mal seit März wieder von Angesicht zu Angesicht gesehen - natürlich aber unter entsprechenden Abstands- und Hygiene-Auflagen, berichtete die Zeitung "The Sun".

Quelle: ntv.de, vpr/spot