Unterhaltung

"War ziemlich besoffen" Pfeiffer enthüllt Clooneys Eskapaden am Set

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Zum Jubiläum ihres Films kamen Clooney und Pfeiffer noch einmal zusammen.

(Foto: imago images/Prod.DB)

Heutzutage gilt "Tage wie dieser ..." als Klassiker - in seinem Erscheinungsjahr 1996 floppte der Film mit George Clooney und Michelle Pfeiffer jedoch an den Kinokassen. Das könnte mitunter an Clooney gelegen haben, der für einige Verzögerungen am Set sorgte.

Ganze 25 Jahre ist es her, dass George Clooney und Michelle Pfeiffer gemeinsam für die Romantikkomödie "Tage wie dieser ..." vor der Kamera standen. Zum Jubiläum des 1996er-Streifens kamen die beiden Hollywood-Stars nun noch einmal zusammen - virtuell, für die "Actors on Actors"-Reihe des US-Magazins "Variety".

Clooney erinnerte sich gut: "'Tage wie dieser ...' war mein erster Studiofilm, den ich je gemacht habe, und ich war sehr nervös, als ich reinkam und mit dir das Drehbuch durchlas." Aber auch Pfeiffer scheint bleibende Erinnerungen vom Set mitgenommen zu haben. So soll Clooney eines Morgens beim Dreh "wie eine Brauerei" gestunken haben.

"Wie eine Destillerie", verbesserte Clooney und begann zu erzählen: Er habe den Tag zuvor freigehabt und sich mit seinem guten Freund und heutigen Geschäftspartner Rande Gerber verabredet. "Wir blieben auf und tranken ein paar Wodkas oder so. Dann kam ich um 1 Uhr nachts nach Hause und dachte: 'Oh Kacke.' Ich war ziemlich besoffen."

"Das Gesicht gebrochen"

Am nächsten Morgen habe er sich zwar fit gefühlt, sein Äußeres habe jedoch einen anderen Anschein erweckt. "Ich kam am Set an, wir gingen zum Wohnwagen, ich setzte mich hin und du sahst mich an", erinnerte er sich. Seine Entschuldigung: "Ich wusste nicht, dass wir heute arbeiten."

An einem anderen Tag sei Clooney "mit einem kaputten Gesicht aufgetaucht", schwelgte Pfeiffer weiter in Erinnerungen. Der Schauspieler habe sich "das Gesicht gebrochen", sagte sie. Und wieder einmal korrigierte Clooney: Es sei die Augenhöhle gewesen. "Ich habe in der Mittagspause mit der Crew Basketball gespielt und bekam von einem der Crewmitglieder einen Ellbogen ins Gesicht." Profi durch und durch habe er anschließend aber weiterdrehen wollen.

"Ich erinnere mich, dass wir tatsächlich Szenen gedreht haben, in denen wir die Hälfte meines Gesichts mit einem Kind verdeckt haben", sagte der 59-Jährige. Heute sei "so ziemlich" alles verheilt. Probleme habe er nur, "wenn ich niese".

Fortsetzung denkbar?

Und noch etwas verrät der zweifache Vater: Er habe seine Filmpartnerin 1982 kennengelernt, weil er damals ihre jüngere Schwester, Dedee Pfeiffer, datete. "Sie lebte über deiner Garage in Santa Barbara." Außerdem hätten er und Michelle Pfeiffer zu der Zeit die gleiche Schauspielschule besucht. "Es war so aufregend, deinen Karrierestart zu erleben", sagte der 59-Jährige lächelnd. Er habe sich gefreut, jemanden zu kennen, der plötzlich so erfolgreich gewesen sei. Die Premiere ihres gemeinsamen Films sei das letzte Mal gewesen, dass sich die beiden Stars persönlich sahen.

Obwohl der Film damals floppte, entwickelte er sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten Klassiker. "Meine Frau und ihre Freundinnen können nicht glauben, dass 'Tage wie dieser ...' kein großer Hit war. Sie lieben ihn", verriet Clooney. Ob ein zweiter Teil der Komödie wohl möglich wäre? "Und die Kinder sind jetzt alle erwachsen?", fragte Clooney seinen früheren Co-Star. Pfeiffer sprang auf die Idee sofort an. "Er könnte heißen 'Ich bin heute müde'", kam ihr prompt ein möglicher Titel in den Sinn.

Das nächste Projekt der 62-Jährigen steht bereits in den Startlöchern. Pfeiffer wird für die neue Anthologie-Serie "The First Lady" von Showtime in die Rolle der Ex-First-Lady Betty Ford (1918-2011) schlüpfen. Das Engagement ist die erste Serienrolle ihrer Karriere. Oscarpreisträgerin Viola Davis wird in dem Format als Michelle Obama zu sehen sein.

Quelle: ntv.de, lri/spot

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