Unterhaltung

"Let's Dance" - Show 6 "Pommes" verzaubert Llambi mit Barfußtanz

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Standing Ovations gibt es vom Publikum für Pommes und Ekat.

(Foto: RTL)

Ella stellt sich dem Hass im Netz, "Mocki" hängt zwischen Erichs "Gehöft" und der gesundheitlich angeschlagene Ben verletzt sich. Die Stimmung kippt: Pocher wird für einen Spruch ausgebuht. Ist der Komiker zu weit gegangen?

"Ich dachte mir, in zwei Wochen habe ich ihn wieder bei mir zu Hause", so lauteten sie noch zu Beginn der Staffel, die Worte der Ehefrau von Pascal Hens. Inzwischen sind nicht nur zwei, sondern bereits sechs Wochen ins Land gezogen und der Ex-Profi-Handballer ist immer noch mit von der Partie, mehr noch: Er überrascht die Jury jede Woche aufs Neue.

Das Motto dieser nunmehr sechsten, etwas schwächelnden Show: "Lovesongs". Perfekt, um für "Pommes" und Ekat mit einem fulminanten Contemporary abzuräumen. Drei Mal zehn Punkte, das Publikum feiert den Mann mit den großen Füßen, wie sie Hartwich zuletzt "nur in Jurassic Park gesehen hat". Die Jury lobt neben Pommes' Körpersprache seine "expressiven Bewegungen", Llambi legt sogar eine Schippe drauf und gesteht, sich von Hens' und Ekats Barfußtanz ganz "verzaubert" zu fühlen.

"Ich konnte Isabels Beine nicht sehen"

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Oliver Pocher: Energie ja, Cha Cha Cha nein.

Schwer hat es in dieser Woche Benjamin Piwko. Geschwächt vom Fieber begab er sich dennoch ins Tanztraining, fühlte sich aber zusehends schlapp, hinzu kamen Probleme mit den Augen. Auch die schnelle Musik überforderte ihn. In der Tat ist der Jive ein sehr anspruchsvoller, temporeicher Tanz, den er dieses Mal nicht ganz so gut hinbekommt wie seine vergangenen Darbietungen. Piwko versucht zu erklären, warum er "öfter aus dem Takt war": "Ich konnte Isabels Beine nicht sehen, der Boden war zu dunkel."

Ein Satz, den Pocher als Entschuldigung für seinen Tanz wiederholt. Ja, der Comedian polarisiert und mischt die Show gehörig auf, viele Zuschauern feiern ihn dafür. Tatsächlich aber hat man von ihm alles gesehen, nur nicht den geforderten Cha-Cha-Cha. Die Jury findet es "sehr energievoll" wie er als "Boygroup-Member" den Tanzbären gibt und sein güldenes Jäckchen sexy aufreißt. "Mein Freund", sagt Llambi, der versucht ebenfalls witzig zu sein, beim Anblick des Komikers: "Da fehlt nur noch der Reißverschluss hinten." Alles bisschen drüber beim Pocher, genauso wie der homophob angehauchte Spruch des Jurybosses, der in der "grobmotorischen Cha-Cha-Gabor"-Wackelei eher 'ne "Fleisches-Nummer als 'ne Tanznummer" gesehen hat.

Das Publikum buht Pocher für seinen Spruch in Bezug auf Piwko aus. Der hat sich übrigens bei seinem Tanz so sehr verletzt, dass er von einem Arzt behandelt werden musste und dem Ende der Show nicht mehr beiwohnte. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass seine Tanzpartnerin Isabel wohl in dieser Staffel den anspruchsvollsten Job hat.

"Ich habe keine klassische Tanzausbildung"

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Der 30-Punkte-Tango von Ella Endlich und Tanzpartner Valentin.

Zu den Highlights der sechsten Show zählt zweifelsohne Ella Endlich, obschon ihr der "Gegenwind im Netz" arg zu schaffen macht. "Gefühlskalt" sei sie, heißt es da oft, außerdem habe sie ja eine "klassische Tanzausbildung genossen." Ella bezieht Stellung, räumt mit den Gerüchten auf: "Ich habe keine klassische Tanzausbildung!"

Den Tango mit Valentin tanzt die zerbrechlich wirkende Sängerin vielleicht gerade deshalb, "als würde es um mein Leben gehen." Ihr hinreißendes schwarzes Kleid, ihre Körpersprache, der Ausdruck in ihren Augen: Motsi bringt es auf den Punkt: "Alle, denen das nicht gefällt, gehen nach Hause und essen Salat."

Was sonst noch geschah:

Der frisch gekürte "DSDS"-Superstar Davin trällert ein semi-schönes Playback seines aktuellen Songs und "Mocki" vertanzt ihren Jive, als habe sie "wie ein Rotkäppchen im Wald gestanden". Zwischendurch sorgt die "verrückte Läuferin" für Lacher, als sie sich ein bisschen mokiert, beim Training öfter zwischen Erichs "Gehöft" zu hängen. Gemeint ist natürlich das "Gemächt" des Tanzpartners. Dafür tanzt Nazan Eckes ihren bisher besten Tanz, einen "frischen, freien und kein bisschen frommen" Charleston. Herrlich spaßig und "wundervoll drüber", also doch: Frau Eckes "kann emotional ausflippen".

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Drei Mal zehn Punkte bringt der Contemporary Pascal "Pommes" Hens und seiner Tanzpartnerin ein.

(Foto: RTL)

Indes hätte der Chefjuror von Barbara Becker "ein Tickchen mehr" erwartet. Dabei hat die "bildhübsche" Barbara mit den "schönen langen Armen" so sehr gezeigt, was für eine stolze Marschtänzerin sie sein kann. Super Ausdruck, "Endpositionen auf dem Punkt". Aber nein, Llambi sehnte sich bei ihrem Paso Doble nach "ein bisschen mehr Aggressivität in der Press Line".

Blöde Sprüche kamen in dieser Woche auch von Jorge. Fragt der Evelyn doch tatsächlich nach ihrer Salsa, die zum Teil aus sehr schwierigen Elementen bestand, die sie super meisterte: "Du hast gedacht?" Die Wackelkandidatin grübelte über den Unterschied zwischen Paso Doble und Tango. Evelyn lächelt tapfer, sie ist halt "etwas Panna Cotta".Ausgetanzt hat es sich für Ulrike Frank. "Schade", findet die Schauspielerin, "sie sei mit dem Herzen doch so sehr dabei gewesen". Die Jury indes bemängelte ihren immer "gleichbleibenden Gesichtsausdruck".

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Quelle: n-tv.de

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