Unterhaltung

Die Schattenseiten des Ruhms Presse "schikaniert" Kate Winslet jahrelang

65855201.jpg

"Ich war nicht bereit dazu, berühmt zu sein", so Winslet.

(Foto: picture alliance / dpa)

Mit dem Welterfolg des Films "Titanic" gerät Kate Winslet über Nacht ins Rampenlicht. Doch der Fokus der Öffentlichkeit belastet die Schauspielerin damals schwer. Erst nach der Geburt ihrer ersten Tochter kann sie den Druck der britischen Presse von sich nehmen.

Durch ihre Rolle als Rose DeWitt Bukater in "Titanic" wurde Kate Winslet an der Seite von Leonardo DiCaprio auf einen Schlag weltweit berühmt. Doch der plötzliche Ruhm hatte auch seine Schattenseiten. Wie die Schauspielerin nun verriet, fühlte sie sich besonders von der britischen Presse "schikaniert".

"Es war wie Tag und Nacht von einem Tag auf den anderen", erinnert sich Winslet im "WTF"-Podcast von US-Comedian Marc Maron. Die 45-Jährige sei sofort in einen "Selbstschutz-Modus" gegangen, nachdem der Film von Regisseur James Cameron erschienen war. "Mein Körper wurde ständig gemustert und ich wurde sehr viel kritisiert - die britische Presse war nicht gerade nett zu mir. Ich fühlte mich schikaniert, wenn ich ehrlich bin", so Winslet weiter.

Das sei schlicht "furchtbar" gewesen und sie habe nur gehofft, dass es vorbeigehen würde. Es habe ihr gezeigt, das sie mit ihrer neuen Rolle als öffentliche Person überfordert gewesen sei. "Ich war absolut nicht bereit dazu, berühmt zu sein. Definitiv nicht", erklärt Winslet, die eigentlich schon seit ihrer frühen Kindheit vor der Kamera stand und für ihre Rolle in dem Drama "Sinn und Sinnlichkeit" 1996 mit einem BAFTA-Award als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde. Für die gleiche Rolle war sie auch für einen Oscar nominiert. Als "Titanic" herauskam, war Winslet 22 Jahre alt. Sie habe damals noch "gelernt, wie man schauspielert".

Nach der Geburt ihrer ersten Tochter Mia im Jahr 2000 habe sich "all dieses Zeug einfach in Luft aufgelöst". Sie sei nicht mehr unter die Lupe genommen worden und Winslet habe sich auch nicht mehr darum gekümmert: "Mein Fokus lag auf meinem Kind und das war alles, was zählte", so die mittlerweile dreifache Mutter weiter.

Quelle: ntv.de, mdi/spot