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Umstrittener Geschäftspartner Prinz Andrew sorgt erneut für Wirbel

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Seine Aktivitäten werden weiterhin kritisch beäugt: Prinz Andrew.

(Foto: picture alliance / Andy Rain/EPA/dpa)

Seine Rolle im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein wird noch immer heftig diskutiert, da sorgt Prinz Andrew bereits für neue Negativschlagzeilen. Der Grund ist seine Kooperation mit einem Banker, dem auch schon sexuelle Belästigungen vorgeworfen wurden. Nicht nur der Queen dürfte das nicht gefallen.

Prinz Andrew steht abermals im Kreuzfeuer der Kritik. Wie britische Medien übereinstimmend berichten, hat der Queen-Sohn gemeinsam mit dem umstrittenen Banker Harry Keogh ein Unternehmen gegründet.

Keogh war wegen des Vorwurfs sexueller Belästigungen im März 2018 von seinem Chef-Posten bei Coutts & Co., Privatbank von Elisabeth II., zurückgetreten. Er habe junge, weibliche Mitarbeiter unangemessen betatscht, anzügliche Bemerkungen gemacht und sei obendrein ein starker Trinker, hieß es damals.

Der Duke von York gilt seit vielen Jahren als ein enger Vertrauter von Keogh. Auch bei der Hochzeit von Andrews Tochter Prinzessin Eugenie im Oktober 2018 war der Top-Manager zugegen.

Firma zur Vermögensverwaltung

Die Firma mit dem Namen Lincelles, die bereits im Juni 2020 gegründet wurde, solle Investitionen von Prinz Andrew steuern und verwalten, schreibt die britische "Times". In einem Statement eines Sprechers des Prinzen heißt es, die Firma sei ein Mittel "zur Vermögensverwaltung".

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Keogh wurde im Jahr 2018 nicht freigestellt oder entlassen, sondern erhielt lediglich eine schriftliche Verwarnung. Außerdem wurde ein Bonus einbehalten. Wenig später kündigte er allerdings selbst, nachdem in der Öffentlichkeit massiver Widerstand aufgekeimt war. Prinz Andrew ist hingegen massiv in den Skandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein involviert, der 2019 in einem Gefängnis in New York gestorben ist.

Wie Recherchen von britischen Medien aufdeckten, soll der Sohn der Queen im April 2001 eine Party bei Epstein besucht haben. Virginia Roberts Giuffre behauptet darüber hinaus, als damals Minderjährige zum Sex mit dem Royal gezwungen worden zu sein. Wenige Tage vor dem Treffen in New York soll es zum ersten Mal in London zum Verkehr gekommen sein. Andrew selbst bestreitet die Vorwürfe vehement.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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