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Keine "bedeutsamen Gespräche" Bei den Royals herrscht wieder Funkstille

Schlacht bei Arras

Ist bei ihnen alles gesagt? Prinz Charles, Prinz William und Harry (v.l.)

(Foto: Philippe Huguen/POOL AFP/dpa)

Prinz Harry reist zur Familie nach Großbritannien. Dort finden offenbar einige klärende Gespräche statt, doch nun ist es damit auch schon wieder vorbei. Britischen Medienberichten zufolge herrscht zwischen den Parteien gerade Funkstille. Einen Grund dafür nennen die Boulevardblätter auch.

Vor einer Woche hat Prinz Harry an der Beerdigung seines Großvaters, Prinz Philip, in Großbritannien teilgenommen. Er war dabei zum ersten Mal in seiner Heimat, seit er und Herzogin Meghan Anfang März mit einem TV-Doppelinterview für Wirbel gesorgt hatten. Nach der Trauerfeier soll ein persönliches Treffen mit Bruder Prinz William und Vater Prinz Charles stattgefunden haben. Am vergangenen Dienstag reiste Harry dann wieder zu seiner schwangeren Ehefrau und Sohn Archie in seine neue Wahlheimat Kalifornien.

Seitdem sollen laut britischer "The Sun" keine "bedeutsamen Gespräche" zwischen den beiden Parteien mehr stattgefunden haben. Als Grund für die Funkstille führt die Boulevard-Zeitung eine undichte Stelle "von Sussex-Seite" an, die zu Berichten über weitere Familieninterna geführt habe. Man sei aufseiten des Palasts alarmiert über die Geschwindigkeit, mit der Einzelheiten des privaten Familienaustauschs bekannt geworden seien.

Am Mittwoch berichtete das US-Magazin "People" über die Einzelheiten eines privaten Telefongesprächs zwischen Meghan, dem einjährigen Sohn Archie und der Queen vor der Beerdigung von Prinz Philip.

"Offene Fragen nicht ausführlich behandelt"

Auch Omid Scobie, Journalist und Autor der Biografie "Finding Freedom" über das Sussex-Paar, hatte kurz nach Harrys Rückkehr in die USA davon berichtet, dass Meghan zweimal mit der Queen gesprochen hätte. Er zitierte zudem Quellen aus dem Umfeld von Harry und erklärte über den Tag der Beerdigung: "Der Samstag hat das Eis für zukünftige Gespräche gebrochen, aber offene Fragen wurden nicht ausführlich behandelt."

Die Gelegenheit für ein weiteres persönliches Treffen lässt derweil auf sich warten: Im Sommer könnte Harry erneut in seine Heimat fliegen, denn im Juli sollen er und sein Bruder eine Statue zu Ehren ihrer 1997 verstorbenen Mutter Diana enthüllen. In diesem Zeitraum wird allerdings auch das zweite Kind des Sussex-Paares erwartet.

Während die Annäherung zwischen Harry und seiner Familie nun offenbar ins Stocken geriet, sollen Prinz William und sein Vater hingegen Geschlossenheit zeigen, insbesondere was die Diskussion über die Zukunft der Monarchie nach Prinz Philips Tod und dem "Ende einer Ära" anbelangt. Sie seien sich "in ihrer Vision noch nie so einig gewesen", sagte Royal-Expertin Katie Nicholl laut "Daily Mail" in der aktuellen Ausgabe des Talkformats "The Royal Beat". Nach den Schlagzeilen um Prinz Andrew und dem "Megxit" seien beide "stärker und fokussierter als je zuvor".

Quelle: ntv.de, nan/spot

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