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Durch Generalmajor ersetzt Prinz Andrew von Queen-Parade ausgeladen?

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Prinz Andrew ist wegen seiner Freundschaft zu Jeffrey Epstein zunehmend unter Druck geraten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der in Ungnade gefallene Prinz Andrew wird im Juni angeblich nicht bei der jährlichen Militärparade zu Ehren der Queen dabei sein. Sein Platz bei "Trooping the Colour" soll sogar bereits anderweitig vergeben sein. Grund dafür ist womöglich seine Verstrickung in den Epstein-Skandal.

Prinz Andrew wird angeblich bei der Geburtstagsparade für seine Mutter, Queen Elizabeth II., fehlen. Bei "Trooping the Colour" soll Generalmajor Roland Walker, ein Afghanistan-Veteran, seinen Platz in der Militärparade einnehmen.

Laut "The Times" hat die Queen die geänderten Pläne für die Veranstaltung am 12. Juni gebilligt. Das Event zu Ehren des 95. Geburtstags der Monarchin soll der erste bedeutende Auftritt der königlichen Familie seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie sein. Ob Andrew auf dem Balkon des Buckingham-Palasts erscheinen wird, um die Parade zu verfolgen, scheint noch unklar zu sein.

Parade zum 94. Geburtstag ausgefallen

Ihren eigentlichen Geburtstag am 21. April feiert die Queen traditionsgemäß im privaten Rahmen. Mit der Bevölkerung begeht sie den Ehrentag mit der Parade "Trooping the Colour", bei der 1400 Soldaten, 400 Musiker und 200 Pferde vom Buckingham-Palast aus losmarschieren. Die Königsfamilie zeigt sich zudem auf dem Balkon des Palastes.

Vergangenes Jahr musste die Queen darauf verzichten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Militärparade, die traditionell am zweiten Samstag im Juni stattfindet, abgesagt. Der Palast ehrte die Queen stattdessen mit einer kleinen Parade im Innenhof von Schloss Windsor. Dort hat sich die 94-Jährige in Isolation begeben, um sich vor dem Virus zu schützen. Inzwischen hat sie eine Impfung erhalten.

Prinz Andrew war im November 2019 von seinen royalen Ämtern zurückgetreten, nachdem er durch seine Verbindungen zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein schwer belastet wurde und er es in einem desaströsen BBC-Interview nicht geschafft hatte, seine Verwicklung in den Skandal glaubhaft zu widerlegen. Mit dem Mode-Unternehmer Peter Nygard wurde dann im Dezember 2020 ein weiterer Bekannter des Prinzen wegen sexueller Übergriffe festgenommen.

Quelle: ntv.de, nan/spot

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