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Erinnerung an die OpferPrinz Edward äußert sich erstmals zum Epstein-Skandal

03.02.2026, 17:57 Uhr
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Prinz Edward bricht sein Schweigen. (Foto: IMAGO/Avalon.red)

Die britische Königsfamilie hüllt sich nach der Veröffentlichung der neuen Epstein-Dokumente in Schweigen. Dieses bricht nun Prinz Edward und zeigt vor allem Mitgefühl mit den Opfern.

Als erstes Mitglied der britischen Königsfamilie hat sich Prinz Edward zu den in den vergangenen Wochen veröffentlichten Epstein-Dokumenten geäußert. Darin finden sich erneut brisante Enthüllungen zu Andrew Mountbatten-Windsor, einst bekannt als Prinz Andrew.

Am Dienstag wurde Prinz Edward, der jüngere Bruder von König Charles III. und Ex-Prinz Andrew, am Rande des World Government Summit in Dubai von CNN-Reporterin Eleni Giokos auf die Akten angesprochen. "Nun, bei allem guten Willen bin ich mir nicht sicher, ob dies nicht das Publikum ist, das sich wahrscheinlich am wenigsten dafür interessiert", erklärte Prinz Edward zunächst mit Blick auf die Konferenzteilnehmer. "Sie alle sind hierhergekommen, um sich über Bildung zu informieren und Lösungen für die Zukunft zu finden."

Dann jedoch äußerte sich der Herzog von Edinburgh doch noch zu Giokos' Frage, wenn auch etwas nebulös: "Ich denke, es ist wirklich wichtig, sich immer an die Opfer zu erinnern, und wer sind die Opfer in dieser ganzen Sache? Es gibt viele Opfer."

Premierminister fordert Andrews Aussage

Die jüngste Veröffentlichung der Epstein-Akten am vergangenen Freitag lassen den Schluss zu, dass Andrew Mountbatten-Windsor noch tiefer in den Skandal um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verwickelt ist als bislang angenommen. Unter den Dokumenten befinden sich verstörende Fotos, die den ehemaligen Prinzen über einer nicht identifizierten Frau kniend zeigen, sowie zahlreiche E-Mail-Korrespondenzen mit dem verurteilten Sexualstraftäter.

Premierminister Keir Starmer forderte Andrew am Sonntag während seines Japan-Besuchs öffentlich auf, vor dem US-Kongress auszusagen. "Jeder, der Informationen hat, sollte bereit sein, diese Informationen in jeglicher Form zu teilen, in der er darum gebeten wird", erklärte Starmer laut "Daily Mail". Wer einen opferzentrierten Ansatz verfolgen wolle, müsse auch bereit sein, auszusagen.

Aus Palastkreisen heißt es gemäß "The Sun", dass die Forderung, mit den Behörden zu kooperieren, "eine Angelegenheit für Andrew" sei - aber auch eine Frage seines Gewissens. König Charles III. soll vor der Veröffentlichung der Dokumente nicht über das Ausmaß der Verbindungen zwischen seinem Bruder und Epstein informiert gewesen sein.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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