Unterhaltung

Lästereien mit Fake-Greta Prinz Harry geht wohl Russen auf den Leim

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Wurde er hinters Licht geführt? Prinz Harry.

(Foto: imago images/Paul Marriott)

Es braucht offenbar nicht viel. Nur eine Telefonnummer, eine überzeugende Fake-Stimme und ein leichtgläubiges Opfer - fertig ist der ultimative Streich oder "Prank", wie man heutzutage sagen würde. Erwischt hat es nun offenbar Prinz Harry. Der vermeintlichen Anruferin Greta Thunberg schüttet er sein Herz aus.

Egal, wie lange es die versteckte Kamera im Fernsehen schon gibt. Egal, wie oft Promis schon am Telefon hinters Licht geführt wurden. Und egal, wie sehr sich sogenannte Pranks auf Plattformen wie Youtube schon zum Massensport entwickelt haben. Allzu leichtgläubige Opfer gibt es anscheinend immer. Auch und gerade unter den Promis.

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Experten in Sachen Pranks: Vladimir "Vovan" Kuznetsov (l.) und Alexei "Lexus" Stolyarov.

(Foto: imago/Russian Look)

Nun soll es keinen Geringeren als Prinz Harry erwischt haben. Das zumindest berichten mehrere britische Medien, darunter "The Sun". Demnach fiel der 35-Jährige auf einen Anruf der russischen Youtuber Vladimir "Vovan" Kuznetsov und Alexei "Lexus" Stolyarov herein. Diese sollen dem Royal weisgemacht haben, er spreche mit Klima-Aktivistin Greta Thunberg und deren Vater. Harry war offenbar so überzeugt davon, es mit der echten Greta zu tun zu haben, dass er in dem Gespräch auch aus dem Nähkästchen plauderte und vom Leder zog.

"Trump hat Blut an den Händen"

So soll der Prinz etwa zu der Entscheidung, dass er und seine Frau Meghan sich aus der vordersten Reihe des Königshauses zurückziehen, Stellung bezogen haben. "Ich kann dir versichern: Einen Prinz oder eine Prinzessin zu heiraten, ist nicht immer so toll, wie man es sich vielleicht vorstellt. Und manchmal ist die richtige Entscheidung nicht immer die leichteste. Diese Entscheidung war sicher nicht die leichteste, aber es war die richtige Entscheidung für unsere Familie und für den Schutz meines Sohnes", wird Harry zitiert.

Richtig vom Leder zog Harry dagegen in dem Gespräch offenbar, als es um US-Präsident Donald Trump ging. Er verurteile dessen Beziehungen zur Kohleindustrie in den Vereinigten Staaten, soll Harry gesagt haben. "Er hat Blut an den Händen." Trump werde mit ihr nie eine wirkliche Diskussion über den Klimawandel eingehen, aber trotzdem das Gespräch mit ihr suchen, weil das gut für sein Image sei, soll der Prinz der falschen Greta weiter erklärt haben.

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Gestatten: die echte Greta Thunberg.

(Foto: imago images/Reporters)

Über Großbritanniens Premierminister Boris Johnson verlor der Royal laut der Abschrift des angeblichen Gesprächs derweil keine bösen Worte: "Ich glaube, dass er ein guter Mann ist." Greta könne "seine Seele erreichen" und ihn von ihrer Meinung überzeugen.

"Sehr kranke Menschen"

In einem Gespräch mit Greta Thunberg darf natürlich das Thema Klimaschutz nicht fehlen, auch nicht bei der russischen Fake-Greta. "Unglücklicherweise wird die Welt von sehr kranken Menschen geführt, deswegen können nur Personen wie du und die jüngere Generation einen Unterschied machen", wird der Prinz zitiert. Die Menschen müssten wachgerüttelt werden. Das gelinge nur, wenn man sie so wie Greta schocke.

Da Harry und seine Familie in den vergangenen Jahren viel unterwegs waren, ist die Frage berechtigt, wie das denn nun mit seinem Privatjet aussieht. "Leider gibt es da wenige Alternativen", erklärte Harry den Berichten zufolge. Der Privatjet schütze seine Familie und dieser Schutz müsse an erster Stelle stehen.

Bisher gab es noch keine Reaktionen oder Stellungnahmen von Prinz Harry oder der wahren Greta Thunberg zu dem angeblichen Prank. Über mögliche Konsequenzen für das russische Duo ist ebenfalls nichts bekannt. In der Vergangenheit hatten die beiden schon andere Berühmtheiten erfolgreich hinters Licht geführt, darunter etwa Sänger Elton John oder Schauspieler Joaquin Phoenix.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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