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Seine Biografie sprengt Rekorde Prinz Harry schafft es ins Guinness-Buch

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Auch in Deutschland greifen viele bei Prinz Harrys Buch zu.

(Foto: picture alliance/dpa)

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Die Meinungen über Prinz Harrys Feldzug gegen das britische Königshaus sind gespalten. Doch ginge es nur nach dem kommerziellen Erfolg seiner Memoiren, wäre er voll im Recht. Sein Buch "Reserve" alias "Spare" verkauft sich wie geschnitten Brot.

Prinz Harry darf sich über einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde freuen. Wie der Penguin-Verlag mitteilt, gingen in der ersten Woche weltweit über 3,2 Millionen Exemplare seiner Autobiografie "Reserve" (Originaltitel: "Spare") über den Ladentisch.

Das mache das Werk zum "am schnellsten verkauften Sachbuch aller Zeiten", so der Verlag. Auch in der kommenden Woche hält es sich demnach weiter auf Platz eins der deutschen, österreichischen und Schweizer Bestsellerlisten.

In Prinz Harrys Heimat Großbritannien ist das Buch ebenfalls ein Erfolg: Penguin Random House UK erklärte dem Magazin "Forbes" zufolge, "Reserve" habe sich dort in der ersten Woche in allen Formaten - Hardcover, E-Books und Hörbücher - 750.000 Mal verkauft. Es handle sich somit um "die meistverkauften Memoiren aller Zeiten in der ersten Veröffentlichungswoche".

Der Palast schweigt

Das Buch, zu dem der 38-Jährige auch einige TV-Interviews gegeben hat, war am 10. Januar erschienen. Bereits zuvor hatte es für Aufsehen gesorgt, da es in Spanien zu früh in den Handel gelangt war.

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In "Reserve" schreibt Prinz Harry über seine Sicht der Dinge auf das britische Königshaus, seinen Lebensweg und seine Rolle als Ersatz-Thronfolger. "Ich war der Schattenmann, die Stütze, der Plan B. Ich wurde geboren für den Fall, dass Willy etwas zustieß", heißt es an einer Stelle. Er spricht auch pikante Themen wie sein erstes Mal, Drogenkonsum oder eine körperliche Auseinandersetzung mit Prinz William an.

Der Palast schweigt bisher zu allen Vorwürfen von Harry, der mit seiner Ehefrau, Herzogin Meghan, und den gemeinsamen Kindern Archie (3) und Lilibet (1) in Kalifornien lebt. Wie zerrüttet das Verhältnis ist, wird sich spätestens am 6. Mai zeigen, wenn König Charles III. offiziell in London gekrönt werden soll. Aktuell heißt es, Harry und Meghan seien nicht zu der Zeremonie eingeladen.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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