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Royal weiter im Krankenhaus Prinz Philip geht es wohl etwas besser

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Nach Auskunft der Ärzte muss Philip mindestens bis Ende der Woche im Krankenhaus bleiben.

(Foto: imago images/i Images)

Seit Mitte Februar befindet sich Prinz Philip in stationärer Behandlung. Die Rede ist von einer Infektion. Nach Auskunft von Herzogin Camilla soll sich der Zustand des 99-Jährigen aber "leicht verbessert" haben.

Der Gesundheitszustand von Prinz Philip hat sich nach Angaben seiner Schwiegertochter Camilla "leicht verbessert". Dem 99-jährigen Ehemann von Queen Elizabeth II. gehe es ein wenig besser, er leide aber manchmal noch unter Schmerzen, sagte die Frau von Thronfolger Charles während eines Besuchs in einem Londoner Impfzentrum. Sie fügte hinzu, "wir drücken weiter die Daumen".

Prinz Philip wird seit dem 16. Februar im Krankenhaus behandelt. Zunächst hieß es aus dem Buckingham-Palast, es handle sich um eine "Vorsichtsmaßnahme", weil er sich unwohl gefühlt habe. Einige Tage später war von einer Infektion die Rede. Der Herzog von Edinburgh habe sich aber nicht mit dem Coronavirus infiziert, versicherte der Palast. Am Montag dann wurde der 99-Jährige in die staatliche St.-Bartholomew's-Klinik in London verlegt, die als Herzzentrum auch international hohe Reputation genießt. Die Nachricht verstärkte die allgemeine Sorge um den Gesundheitszustand des Prinzen, der am 10. Juni seinen hundertsten Geburtstag feiert.

Der Palast erklärte dazu, die Ärzte würden "weiter eine Infektion behandeln und zudem Tests und Beobachtungen wegen bereits zuvor bestehender Herzprobleme vornehmen". Prinz Philip reagiere auf die Behandlung, müsse aber "mindestens bis Ende der Woche" im Krankenhaus bleiben.

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Philip und Elizabeth sind seit 1947 verheiratet. 2017 zog sich Prinz Philip weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Er hatte in den vergangenen Jahren wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im April 2018 war ihm in einer Klinik ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. Auch wegen verschiedener Infektionen musste Philip in den vergangenen Jahren ab und zu ins Krankenhaus. 2011 war ihm ein Stent am Herzen eingesetzt worden.

Die 94-jährige Königin und ihr Ehemann waren im Januar erstmals gegen das Coronavirus geimpft worden. Zu Beginn der Pandemie hatten sich beide wegen ihres hohen Alters auf Schloss Windsor zurückgezogen, um das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten. Trotz der Erkrankung ihres Manns hielt die Queen an ihren Pflichten fest. Am Dienstagabend sprach sie, wie es der Tradition entspricht, mit Finanzminister Rishi Sunak, bevor dieser heute seine Haushaltsrede im Parlament hielt.

Quelle: ntv.de, jpe/AFP

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