Neues Buch gibt EinblickePrinz William wollte Onkel Andrew schon vor Jahren verbannen

Das neue Buch über die Royale Familie bringt schon vor der Veröffentlichung Unruhe. Unter anderem soll enthüllt werden, wie lange Prinz William schon daran arbeitet, seinen Skandal-Onkel Andrew auszuschließen.
Kurz vor ihrem 15. Hochzeitstag, am 29. April, sorgt ein neues Buch über Prinz William und Prinzessin Kate für Wirbel. "William and Catherine: The Intimate Inside Story" von Russell Myers erscheint Ende Februar. Myers ist der Royal-Experte des "Mirror".
Schon jetzt veröffentlicht die Zeitung einige Enthüllungen aus dem Werk. Eine der größten betrifft demnach Andrew Mountbatten-Windsor, den tief in den Epstein-Skandal verstrickten Onkel von Prinz William. Der heutige Thronfolger forderte angeblich bereits vor Jahren, Andrew sofort aus dem Königshaus zu verbannen - "bevor die Fäulnis einsetzt".
William soll seinen Vater Charles, der zu dem Zeitpunkt noch Thronfolger war und Queen Elizabeth II. schon 2019 aufgefordert haben, drastische Maßnahmen zu ergreifen. Zuvor hatte sich Andrew in einem katastrophalen Interview mit "BBC Newsnight" weder für seine Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein entschuldigt, noch die Auswirkungen auf Epsteins Opfer anerkannt.
Vorläufiger Höhepunkt: Festnahme
Die Queen und Charles sollen sich allerdings schützend vor Andrew gestellt haben. William dagegen habe laut Myers erkannt, dass die Monarchie "in einen regelrechten Feuersturm geraten" war und aufgrund der öffentlichen Empörung über den Epstein-Skandal in ihrer Existenz bedroht ist.
Im Nachhinein sollte William Recht behalten. Wegen seiner Verbindung zu Epstein wurden dem 66-jährigen Mountbatten-Windsor alle bedeutenden Titel und militärischen Ehren entzogen. Er musste außerdem aus seinem Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor ausziehen.
Der Skandal gipfelte zuletzt in einer zwischenzeitlichen Festnahme wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch. Die Polizei hat den früheren Prinzen am Donnerstag mehrere Stunden befragt, bevor er wieder entlassen wurde. Andrew wird unter anderem vorgeworfen, in seiner einstigen Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an Epstein weitergeleitet zu haben. Inzwischen wird sogar diskutiert, dass er seinen Platz in der Thronfolge verlieren soll. Dazu wäre eine Gesetzesänderung vom Parlament nötig.