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Prostitution von Minderjähriger? R. Kelly muss sich einmal mehr verantworten

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Gegen Kelly laufen bereits in Chicago und New York Verfahren wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen - nun auch in Minnesota.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Jahr 2001 ist R. Kelly ein Superstar. Eine 18-Jährige möchte ein Autogramm des R&B-Sängers und sucht deshalb sein Hotelzimmer auf. Nach etlichen Vorwürfen wegen sexueller Straftaten muss sich der Musiker nun auch für diesen Abend verantworten.

Gegen den inhaftierten US-Sänger R. Kelly läuft jetzt auch im Bundesstaat Minnesota ein Verfahren wegen sexueller Straftaten gegen Minderjährige. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dem R&B-Musiker werde unter anderem Prostitution einer Minderjährigen zur Last gelegt. Laut Staatsanwalt Mike Freeman geht es um einen Vorfall im Juli 2001.

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Damals wollte eine Jugendliche ein Autogramm des Sängers, der mit dem Hit "I Believe I Can Fly" weltberühmt wurde. Der heute 52-Jährige gab ihr das Autogramm zusammen mit einer Telefonnummer. Als die Jugendliche anrief, wurde sie in Kellys Hotel eingeladen. Dort wurde ihr angeboten, sich für 200 Dollar auszuziehen und mit dem Sänger zu tanzen, was sie tat. Es habe einen sexuellen Kontakt, aber keinen Geschlechtsverkehr gegeben, sagte Staatsanwalt Freeman.

Gegen Kelly laufen bereits in Chicago und New York Verfahren wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Derzeit sitzt der 52-Jährige in Untersuchungshaft. Er hat in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Der Sänger wird seit vielen Jahren des sexuellen Missbrauchs verdächtigt. R. Kellys Anwalt Steve Greenberg bezeichnete die neuen Vorwürfe gegen den Musiker als absurd.

Quelle: n-tv.de, agr/AFP/spot

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