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"Diese Ladys verfolgen mich" R. Kelly singt gegen Missbrauchsvorwürfe an

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Versucht einen musikalischen Befreiungsschlag: R. Kelly.

(Foto: imago/MediaPunch)

Um R. Kelly brodelt seit geraumer Zeit die Gerüchteküche. Ihm wird vorgeworfen, mehrere Frauen, darunter auch Minderjährige, missbraucht zu haben. Sogar von einem "Sex-Kult" ist die Rede. Nun greift der Sänger die Anschuldigungen in einem neuen Song auf.

Gegen R. Kelly stehen seit geraumer Zeit schwere Vorwürfe im Raum: Der Sänger soll mehrere Frauen, darunter Minderjährige, missbraucht haben. Sogar von einem "Sex-Kult" war die Rede.

Jetzt singt der 51-Jährige dagegen an. Er hat ein neues Lied rausgebracht, "I Admit" ("Ich gestehe"), das 19 Minuten lang ist. Darin verspottet er nicht nur die Anschuldigungen, sondern auch seine mutmaßlichen Opfer. Er bezeichnet das Ganze als "verdammt große Verschwörung".

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Der Song beginnt mit den Worten "Ich gebe zu, ich habe einige Fehler". Weiter singt er, er habe "mit einigen Fans" geschlafen sowie mit älteren und jüngeren Ladys, "aber es deshalb pädophil zu nennen", sei "verrückt". Wie alt die von ihm genannten  "jüngeren Ladys" tatsächlich waren, sagt er in dem Lied nicht.

"Ich bin nicht perfekt"

Der Sänger fährt fort: "Ich gebe zu, ich bin nicht perfekt, ich habe nie behauptet, ich sei perfekt. Zu sagen, ich missbrauche diese Frauen, was zum Teufel ist das für eine absurde Scheiße? Sie einer Gehirnwäsche unterzogen, wirklich? Sie entführt, wirklich? Sie können nicht essen, wirklich? Ganz ehrlich, diese Scheiße klingt albern."

Weiter singt R. Kelly: "Was ist die Definition eines Kults? Was ist die Definition eines Sex-Sklaven? Schlag' es im Wörterbuch nach. Lass' es mich wissen, ich warte hier." Damit bezieht er sich auf die Vorwürfe, die im Sommer 2017 aufgekommen waren. In einem Bericht der US-Seite "Buzzfeed" hieß es damals, er würde Frauen wie Sklaven halten, ihnen vorschreiben, wie sie sich kleiden sollen und wann sie ihm sexuell zur Verfügung stehen müssen. Außerdem soll er Sextapes angefertigt haben. Vor Gericht stand er deswegen bisher allerdings nicht.

"Haltet euch raus"

Auch das besingt der Musiker: "Ich bin nicht verurteilt, wurde nicht verhaftet, aber mein Name wurde in den Schmutz gezogen". R. Kelly dreht den Spieß sogar um: "Ich verfolge diese Ladys nicht, nein, diese Ladys verfolgen mich."

Er sei es leid, dass "jeder ein Stück von mir will", schließlich sei er "kein Geldautomat", erklärt R. Kelly. Seine Ansage an alle: "Meine Arbeit hat nichts mit meinem Privatleben zu tun. Also haltet euch verdammt noch mal aus meinen Geschäften raus und kümmert euch um euer eigenes Leben."

Dass das nach diesem Song der Fall sein wird, darf bezweifelt werden. Eher hat R. Kelly damit die zwielichtigen Gerüchte um ihn noch weiter befeuert.

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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