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Wirtin lehnt Einigung ab Raab-Prozess geht in nächste Runde

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TV-Entertainer Stefan Raab hat Ärger mit einer Mieterin in Köln.

(Foto: dpa)

Ende 2015 verkündet Stefan Raab seinen Rückzug aus dem TV-Geschäft - und ist seither abgetaucht. Nun macht der Entertainer mit einem Mietstreit Schlagzeilen, der die Kölner Richter noch länger beschäftigen wird. Es geht um viel Geld - und eine Belüftungsanlage.

In einem Rechtsstreit zwischen Stefan Raab und einer Mieterin von ihm ist eine gütliche Einigung vorerst gescheitert. Richter Martin Blaschczok hatte in einer Verhandlung vor dem Landgericht Köln vorgeschlagen, die beiden Parteien sollten ihr Mietverhältnis beenden. Außerdem solle Raab der Mieterin gut 17.000 Euro zahlen. Die Mieterin lehnte dies jedoch als unzureichend ab. Eine Entscheidung soll nun am 27. Oktober verkündet werden.

Die Mieterin betreibt in einem Gebäude in der Kölner Innenstadt ein spanisches Restaurant. Wegen einer defekten Belüftungsanlage ist es derzeit allerdings geschlossen. Das Gericht neigt der Meinung zu, dass Raab für die defekte Belüftungsanlage verantwortlich ist. Es soll nun ein Sachverständigen-Gutachten eingeholt werden.

Der Entertainer erschien nicht selbst vor Gericht. Das persönliche Erscheinen der Beteiligten ist in Zivilverfahren aber auch meist nicht erforderlich. Der 50-Jährige hatte ursprünglich selbst gegen die Mieterin geklagt, um die Räumung des Restaurants und die Zahlung rückständiger Mieten zu erzwingen.

Raab lässt seit seinem Rückzug vom Bildschirm Ende 2015 quasi nichts mehr von sich hören. Er genieße seine Auszeit, sagte seine Managerin im vergangenen Jahr. Der einstige Metzger-Lehrling aus Köln-Sülz zählte viele Jahre zu den wichtigsten deutschen TV-Größen. Vor der letzten Bundestagswahl durfte er sogar das Kanzler-Duell mitmoderieren.

Quelle: n-tv.de, jug/dpa

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