Unterhaltung

Krampfanfall am Flughafen Rapper Juice Wrld stirbt mit 21 Jahren

Sein Album landet auf Platz eins der US-Charts, er arbeitet mit großen Künstlern wie Travis Scott und Nicki Minaj zusammen. Jetzt ist Rapper Juice Wrld tot. Offenbar stirbt er nach einem Krampfanfall am Flughafen.

Der US-amerikanische Rapper Juice Wrld ist mit 21 Jahren gestorben. Eine Sprecherin der Gerichtsmedizin in Chicago im US-Bundesstaat Illinois bestätigte den Tod des Musikers. Die Todesursache von Juice Wrld, der mit bürgerlichem Namen Jarad Anthony Higgins hieß, werde noch untersucht, teilte die Behörde mit.

Der Musiker soll nach einem Flug von Kalifornien nach Chicago auf dem dortigen Midway-Flughafen einen Krampfanfall erlitten haben, berichtete das Promiportal "TMZ". Augenzeugen berichteten dem Portal, dass Juice Wrld den Anfall erlitten habe, als er gerade durch den Flughafen ging. Offiziellen Angaben zufolge blutete er bereits aus dem Mund, als die Sanitäter eintrafen.

Ein Polizeisprecher in Chicago bestätigte den Tod eines 21 Jahre alten Mannes, der nach der Landung in einem Privatjet am frühen Morgen einen "medizinischen Notfall" gehabt habe und in einem Krankenhaus für tot erklärt worden sei. Er soll an einem Herzstillstand gestorben sein.

"Ruhe in Frieden Juice"

Rapper Juice Wrld wurde durch Hit-Songs wie "Lucid Dreams", "All Girls Are the Same" und "Bandit" bekannt. Im Mai 2018 hatte er sein Debütalbum "Goodbye & Good Riddance" herausgebracht. Im vergangenen Frühjahr folgte "Death Race For Love", das auf Platz 1 der US-Albumcharts landete und Goldstatus erhielt.

Nicht nur deshalb galt Juice Wrld, der erst am vergangenen Montag seinen Geburtstag gefeiert hatte, als vielversprechender aufstrebender Künstler im Musikgeschäft. Der 21-Jährige hatte bereits mit bekannten Künstlern wie Travis Scott, Ellie Coulding und Nicki Minaj zusammengearbeitet. Sängerin Camila Cabello twitterte zum Tod des Rappers ein gebrochenes Herz. Auch Rap-Kollege Lil Nas X bekundeten auf Twitter sein Beileid. "Ruhe in Frieden Juice. Es ist so traurig, wie oft das jungen talentierten aufstrebenden Künstlern in letzter Zeit passiert", schrieb er.

Quelle: ntv.de, ftü/dpa