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68. Deutscher Filmpreis Romy-Schneider-Drama räumt Lolas ab

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Marie Bäumer wurde für ihre Darstellung der Romy Schneider als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

(Foto: picture alliance / Gregor Fische)

"3 Tage in Quiberon" ist der große Gewinner des Abends: Der Film über das Leben von Romy Schneider von Emily Atef erhält gleich sieben goldene Lolas. Franz Rogowski wird als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet, Hark Bohm für sein Lebenswerk geehrt.

Das Romy-Schneider-Drama "3 Tage in Quiberon" ist der große Sieger beim 68. Deutschen Filmpreis. Der Film von Emily Atef erhielt die Goldene Lola als bester Film sowie sechs weitere Trophäen. Silber ging an das NSU-Drama "Aus dem Nichts" von Fatih Akin und Bronze an "Western" von Valeska Grisebach.

Der Film der deutsch-iranischen Regisseurin Atef handelt vom Leben der legendären Schauspielerin Romy Schneider (1938-1982). Emily Atef erhielt die Lola für die beste Regie. Als beste Schauspielerin wurde Marie Bäumer für ihre Darstellung der Romy Schneider ausgezeichnet.

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Franz Rogowski erhält die goldene Lola für den besten Schauspieler.

(Foto: picture alliance / Jens Kalaene/)

Die Lola für die beste weibliche Nebenrolle erhielt die Österreicherin Birgit Minichmayr, die Romys Freundin Hilde spielt. Für die beste männliche Nebenrolle wurde Robert Gwisdek ausgezeichnet, der in dem Film den "Stern"-Reporter Michael Jürgs spielt. Atefs Werk "3 Tage in Quiberon" erhielt auch die Preise für die beste Filmmusik sowie für die beste Kamera/Bildgestaltung. Mit zehn Nominierungen war der Film zuvor bereits als der große Favorit ins Rennen gegangen.

Die Lola als bester Schauspieler erhielt Franz Rogowski. Der 32-Jährige wurde für seine Rolle in der Liebesgeschichte "In den Gängen" geehrt. Die Lola für das beste Drehbuch bekamen Regisseur Fatih Akin und sein Co-Autor Hark Bohm für "Aus dem Nichts". Die Lola für den besten Kinderfilm ging an "Amelie rennt". Als bester Dokumentarfilm wurde "Beuys" von Andres Veiel über den Künstler Joseph Beuys (1921-1986) gekürt.

Die Lolas sind die wichtigste Auszeichnung für das deutsche Kino. Durch die Gala führte Schauspieler Edin Hasanovic ("Brüder", "Nur Gott kann mich richten"). Der 78-jährige Regisseur, Schauspieler und Autor Hark Bohm ("Nordsee ist Mordsee") wurde als Ehrenpreisträger für herausragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. Die undotierte Lola für den "besucherstärksten deutschen Film des Jahres" ging an Autor und Regisseur Bora Dagtekin für die Komödie "Fack ju Göhte 3" mit mehr als 6 Millionen Besuchern.

Quelle: n-tv.de, hny/dpa

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