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Geburtstag lässt Ärger vergessen Royals gratulieren Prinz Harry trotzdem

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Harry hat sich von seiner Familie ziemlich entfernt - er lebt mit seiner Frau Meghan und den zwei Kindern seit rund anderthalb Jahren in den USA und hat seine royalen Pflichten aufgegeben.

(Foto: zz/KGC-178/STAR MAX/IPx)

Schon seit Längerem gibt es Spannungen in der britischen Königsfamilie - vor allem die Beziehung zwischen Prinz Charles und seinem jüngeren Sohn Harry gilt als beschädigt. Doch nun wird Harry 37 und das lässt die Probleme in den Hintergrund treten: Alle Royals gratulieren ihm, öffentlich und herzlich.

Ungeachtet großer Spannungen innerhalb der königlichen Familie haben die britischen Royals dem Queen-Enkel Prinz Harry zum 37. Geburtstag gratuliert. "Wir wünschen dem Herzog von Sussex heute alles Gute zum Geburtstag!", twitterte der offizielle Account von Königin Elizabeth II. am heutigen Mittwoch mit Bezug auf Harrys offiziellen Titel. Beigefügt waren ein Luftballon-Emoji sowie vier Fotos, die Harry lachend zeigen, darunter eines mit seiner Ehefrau, der 40-jährigen Herzogin Meghan.

Auch der Account von Harrys Bruder Prinz William und seiner Frau Herzogin Kate, beide 40 Jahre alt, gratulierte mit einem Foto des Prinzen: "Happy Birthday Prince Harry!" Mit etwas persönlicheren Fotos gratulierte Prinz Charles seinem jüngeren Sohn. Zwei der drei getwitterten Bilder zeigen den 72-jährigen Thronfolger lachend gemeinsam mit Harry. Der Text dazu war fast derselbe wie auf dem Queen-Account - nur wurde "very Happy Birthday" gewünscht und als Emoji ein Geburtstagskuchen statt der eines Luftballons genutzt.

Vorwurf der fehlenden Unterstützung sowie des Rassismus

Vor allem die Beziehung zwischen Vater und Sohn gilt als beschädigt, seitdem Harry und Meghan der Royal Family in mehreren Interviews fehlende Unterstützung sowie Rassismus vorgeworfen hatten. Dabei wurde Charles von Harry direkt angegriffen. Das Paar, das mittlerweile zwei Kinder hat, lebt seit rund anderthalb Jahren in den USA und hat seine royalen Pflichten aufgegeben.

Vielleicht auch als Konsequenz und Reaktion auf die Rassismus-Vorwürfe wurde vor einigen Tagen bekannt, dass das britische Königshaus die "Black Lives Matter"-Bewegung unterstützt. Das sagte Kenneth Olisa, der als Lord-Lieutenant of Greater London Aufgaben für die Queen wahrnimmt, in einem Interview des Senders Channel 4, das am 10. September ausgestrahlt wurde.

Er habe mit den Mitgliedern der Königsfamilie über das Thema Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe gesprochen, berichtete Olisa, der einen nigerianischen Vater hat. "Das ist ein heißes Gesprächsthema", so der Palast-Insider weiter. Es sei darum gegangen, wie die Gesellschaft enger zusammenrücken könne, um diese Barrieren einzureißen. Olisa fügte hinzu, die Royals seien "leidenschaftlich daran interessiert, eine Nation zu formen, die auf gemeinsamen Werten basiert". Auf die Frage, ob der Palast die "Black Lives Matter"-Bewegung unterstütze, sagte er: "Die Antwort ist simpel. Ja."

Quelle: ntv.de, abe/dpa

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