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Ressortleiter bei Kreml-Sender Rudolph arbeitet für RT Deutsch

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Claude-Oliver Rudolph lebt in Frankreich und Luxemburg

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Weil er kein "angepasstes Arschloch" sei, habe er den Job bei dem Putin-nahen Sender RT Deutsch bekommen, erzählt Claude-Oliver Rudolph. Und er sei auch ein bisschen wie Putin selbst: Judoka, polarisierend und keine Angst vor dem IS.

Deutschlands Fernseh-Bösewicht, Claude-Oliver Rudolph, wird leitender Angestellter bei dem Putin-nahen TV-Sender RT Deutsch. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Rudolph sagte der "Bild", dass er vom Senderchef für diese Aufgabe ausgewählt worden sei. "Er hat geschaut, wer in Deutschland kein angepasstes Arschloch ist." Und da sei die Wahl auf ihn gefallen.

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Der 59-Jährige trägt nach eigenen Angaben den Titel des "kulturpolitischen Ressortleiters". Er soll eine Talkshow auf die Beine stellen und diese auch selbst moderieren. "Ich möchte Verlierer-Typen einladen, die aber trotzdem was zu sagen haben." Einer dieser Verlierer-Typen solle sein "Freund Rolf Zacher" sein. Die Show werde "Clash" heißen, offenbar weil Gewinner und Verlierer aufeinanderprallen.

Auf welcher Seite Rudolph steht, lässt er in dem Interview ganz klar durchblicken: "Putin und ich – wir sind uns sehr ähnlich. Wir sind beide Judoka, polarisieren und haben beide keine Angst vor dem IS." Seine Aufgabe sieht er nicht als Propaganda für den russischen Präsidenten. Es gehe ihm um Rebellion. Für diese Aufgabe sei er genau der Richtige: "Ich bin genauso wie der Sender RT Deutsch."  

Der Sender mit Hauptsitz in Moskau verfügt über ein Jahresbudget von 265 Millionen Euro. RT Deutsch soll nach eigenen Angaben "die Lücke füllen, die westliche Medien lassen" und so das fehlende Teil zum Gesamtbild zeigen.

Quelle: n-tv.de, ppo