Bühnenrollen und KinderfernsehenSchauspieler Achim Wolff ist tot

Die ZDF-Sitcom "Salto Postale" und die Kinderserie "Beutolomäus" machen Achim Wolff dem breiten Fernsehpublikum bekannt. Nun ist der Schauspieler mit 87 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.
Der Schauspieler Achim Wolff ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren nach schwerer Krankheit, wie seine Ehefrau, die Schauspielerin Rita Feldmeier, dem Magazin "SuperIllu" bestätigte.
Der gebürtige Berliner spielte nach seinem Studium in Babelsberg über Jahrzehnte auf verschiedenen Hauptstadtbühnen wie dem Friedrichstadtpalast, dem Renaissance-Theater oder dem Theater am Kurfürstendamm. Später führte er auch Regie.
Einem breiten Fernsehpublikum wurde Achim Wolff vor allem durch die ZDF-Sitcom "Salto Postale" vertraut. An der Seite von Schauspieler Wolfgang Stumph als Wolfgang "Wolle" Stankoweit und Hans-Jürgen Schatz als Maximilian Mäßig verkörperte er darin von 1993 bis 1996 den Postbeamten und Verlierertypen Rudi Reschke im fiktiven Dorf Niederbörnicke in Brandenburg kurz nach der Wende.
Wenig später setzten Stumph, Wolff und Schatz die Erfolgsgeschichte mit "Salto Kommunale" (1998-2001) fort. Diese Sitcom spielt nach der Schließung des Niederbörnicker Postamtes; Angelika Milster stieß als Bürgermeisterin Ingrid Schikaneder dazu.
Bei Kika gab er den Weihnachtsmann
Auch mit "Beutolomäus" blieb Achim Wolff im Gedächtnis. In der Kika-Fernsehserie, die von 2006 bis 2012 ausgestrahlt wurde, war er als Weihnachtsmann zu sehen und erreichte damit ein ganz junges Publikum. "Die Rolle habe ich geliebt, und die Begegnungen mit den Kindern waren immer sehr schön", erklärte Wolff 2022.
Bis ins hohe Alter hörte Wolff nicht auf zu spielen. Noch 2025 stand er gemeinsam mit seiner Ehefrau in der Neuauflage des DDR-Klassikers "Maxe Baumann" auf der Bühne. Im Fernsehen war er zuletzt 2024 in der "SOKO Hamburg"-Episode "Je oller, je doller" zu sehen.