Beim Deutschen FilmpreisSenta Berger nach Operation wieder zurück auf dem roten Teppich

Das Jahr beginnt für Senta Berger mit einem komplizierten Bruch des Oberschenkels beim Sturz von einer Bühne. Beim Deutschen Filmpreis in Berlin ist sie nun aber wieder mit vor Ort. Dort könnte sie einen erfolgreichen Abend ihres Sohnes erleben.
Senta Berger hat sich nach ihrer Operation auf dem roten Teppich gezeigt. Die Schauspielerin kam in einem eleganten schwarzen Kleid mit ihrem Sohn, dem Regisseur Simon Verhoeven, zur Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin.
Dementsprechend elegant war das Mutter-Sohn-Duo gekleidet. Senta Berger wählte ein langärmeliges Samtkleid in Schwarz mit einem Kettendetail an der Hüfte. Unter dem Ausschnitt hatte sie zudem eine Brosche befestigt, die offenbar eine kleine Lola-Statuette darstellte. Dazu trug sie zulaufende schwarze Pumps und eine passende Clutch. Ein glamouröses Make-up und Hängeohrringe rundeten den Look ab. Regisseur und Drehbuchautor Verhoeven zeigte sich an ihrer Seite in einem klassischen Smoking, an den er ebenfalls eine kleine Statue heftete.
Berger, die in Grünwald bei München lebt, war Mitte Januar vor einer Lesung in Hamburg auf der Bühne gestürzt. Wegen eines komplizierten Bruchs des Oberschenkels wurde sie operiert und danach in einer Klinik südlich von München behandelt.
Für die beiden könnte es ein großer Abend werden. "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" ist unter anderem in der Hauptkategorie als bester Spielfilm nominiert. Die Adaption des Romans von Joachim Meyerhoff tritt dabei gegen den deutschen Oscar-Kandidaten "In die Sonne schauen" sowie "Gelbe Briefe", "Das Verschwinden des Josef Mengele", "Amrum" und "22 Bahnen" an. Auch in den Kategorien beste Regie und bestes Drehbuch kann sich Verhoeven Chancen ausrechnen. Schauspielikone Senta Berger ist zudem als beste Hauptdarstellerin nominiert, Bruno Alexander könnte zum besten Hauptdarsteller ernannt werden. Auch der Preis für den besten Nebendarsteller könnte an den Film beziehungsweise Michael Wittenborn gehen, ebenso wie die Auszeichnung für die beste Tongestaltung.
Zwei Preisträger sind schon vorab bekannt: Wim Wenders erhält den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Die Komödie "Das Kanu des Manitu" wird als besucherstärkster Film ausgezeichnet.