Unterhaltung

"Es hat uns Frieden gegeben" Sharon Stones Neffe: Organe retten drei Leben

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Sharon Stones Neffe und Patensohn war mit Organversagen in seinem Kinderbettchen entdeckt worden und wenig später gestorben.

(Foto: REUTERS)

Vor wenigen Wochen stirbt der erst elf Monate alte Neffe der Schauspielerin Sharon Stone und stellt die Hinterbliebenen vor eine Prüfung. Trost findet die Familie darin, dass die Organe des Jungen drei Menschenleben gerettet haben - die zweier Babys und eines Erwachsenen.

Nach dem Tod ihres elf Monate alten Neffen haben Sharon Stone und ihre Familie Trost darin gefunden, dass die gespendeten Organe des verstorbenen Jungen drei Menschenleben retten konnten. Sharon Stone hatte Ende August mitgeteilt, dass sie um ihren elf Monate alten Neffen River trauert. Jetzt spricht die Schauspielerin darüber, wie wichtig es für sie war, dass gespendete Organe des Jungen andere Menschen retten konnten.

"Der Fakt, dass mein Patensohn drei Leben, zwei Babys und einen 45-jährigen Mann, retten konnte, war für unsere Familie ein Zufluchtsort", erklärte die 63-Jährige auf der Premiere des Films "The Eyes of Tammy Faye". Die Organspende "hat uns gerettet, hat unsere Familie gerettet".

Stone könne nur sagen, dass man niemals wisse, wann es im eigenen Leben oder in der Familie zu einer Tragödie kommen könnte. Viele Menschen hätten unterschiedlichste Ansichten, wenn es um Organspenden gehe, "aber letztlich hat es uns etwas Frieden gegeben".

Stones Patensohn war im August mit totalem Organversagen in seinem Kinderbettchen entdeckt worden, wie Stone auf Instagram mitgeteilt hatte. Sie teilte damals eine Aufnahme des Kindes im Krankenbett, angeschlossen an zahlreiche Apparaturen und Schläuche. "Bitte betet für ihn. Wir brauchen ein Wunder", forderte sie ihre rund 2,7 Millionen Follower damals auf. Zahlreiche Menschen, darunter auch Prominente wie Kate Hudson, Sharon Osbourne oder Ruby Rose, erklärten daraufhin in den Kommentaren ihre Anteilnahme. Wenige Tage später starb der Junge, wie die Schauspielerin in einem weiteren Beitrag erklärte.

Quelle: ntv.de, mpe/spot

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