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Julia Roberts spricht Klartext So düster sollte "Pretty Woman" enden

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Statt romantisch an der Seite von Richard Gere hätte Julia Roberts auch eine ganz andere "Pretty Woman" spielen können.

(Foto: imago stock&people)

"Pretty Woman" ist einer der ganz großen Klassiker unter den Schmonzetten - irgendwie ganz sexy, aber vor allem herzzerreißend schön. Das war so allerdings nicht vorgesehen. Ursprünglich sollte der Film brutal enden.

Kaum einer der "Pretty Woman" nicht kennt. Disney machte den Film in den 90er-Jahren zum halbwegs familienfreundlichen Klassiker und Hauptdarstellerin Julia Roberts zum Weltstar. Aus heutiger Sicht ist es kaum vorstellbar, dass das alles hätte anders kommen können. Genau so aber war es.

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Das Skript zu "Pretty Woman" hatte ursprünglich einen anderen Namen. Autor J. F. Lawton hatte es "3000" genannt und seine Handlung war deutlich düsterer als die Liebesgeschichte zwischen Roberts und Richard Gere, wie wir sie kennen. Vor allem das Ende hatte es in sich, wie Roberts jüngst in einem Gespräch mit ihrer Schauspielkollegin Patricia Arquette für das Branchenmagazin "Variety" erzählte.

Zweite Chance für junges Talent

In "Pretty Woman" trifft ein reicher Geschäftsmann auf eine junge Prostituierte. Er badet sie und kleidet sie neu ein und aus einer geschäftlichen Beziehung wird schließlich Liebe - Happy End inklusive. Ursprünglich war ein solches nicht vor gesehen. "Wenn ich mich richtig erinnere, sollte er sie aus dem Auto schubsen, ihr Geld hinterherwerfen, einfach wegfahren und sie in irgendeiner schmutzigen Gasse zurücklassen", sagte Roberts gegenüber Arquette.

Roberts war ursprünglich für diese Version des Films engagiert worden, doch das Filmstudio, das "3000" hätte umsetzen sollen, ging quasi über Nacht pleite. So hatte Roberts, wenige Tage nachdem sie für den Part der Prostituierten engagiert worden war, keinen Job mehr. Einer der Produzenten vor "3000" sei jedoch an dem Projekt drangeblieben, erinnerte sich Roberts. Als das Skript schließlich bei Disney ankam, habe man auf diese Weise von ihr erfahren. "Weil der Regisseur Garry Marshall ein großartiger Mensch ist, dachte er, es sei mir gegenüber nur fair, mich wenigstens kennenzulernen, wo ich den Job ja schon einmal für wenige Tage gehabt hatte", so Roberts. Aufgrund dieser Chance habe sie den Job dann doch noch bekommen - und so, wie er am Ende aussah, sei das auch eher ihr Ding gewesen.

Quelle: n-tv.de, ame

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