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Spätes MutterglückBärbel Schäfer offenbart mehrere Fehlgeburten

01.04.2026, 13:38 Uhr
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Dass Bärbel Schäfer mit 41 Jahren zum ersten Mal Mutter wurde, löste damals ein großes mediales Echo aus. (Foto: picture alliance / Fotostand)

Mit 41 Jahren wird Moderatorin Bärbel Schäfer erstmals Mutter. Im Gespräch mit Katja Burkard offenbart die inzwischen 62-Jährige nun, vor der Geburt ihres ersten Sohnes mehrere Fehlgeburten erlitten zu haben.

Es sei ein "intensives Gespräch über Erziehung, Kinder und spätere Mutterschaft" gewesen. So fasst Bärbel Schäfer auf Instagram ihren Besuch im "Glow Up Your Life"-Podcast von RTL-Moderatorin Katja Burkard zusammen. Schäfer war 41 Jahre alt, als ihr Sohn Samuel das Licht der Welt erblickte. 2008 folgte sein Bruder Oscar. Burkard bekam ihre erste Tochter mit 36.

Der Moment, als sie die zwei Streifen auf dem Schwangerschaftstest gesehen habe, habe ihre Welt auf den Kopf gestellt, erinnert sich Burkard: "Ich war auf einmal ein anderer Mensch." Auch Schäfer berichtet von solchen Momenten - allerdings ohne Happy End. "Man hatte ja manchmal zwei Striche, aber dann eben doch eine Fehlgeburt", umschreibt sie im Podcast ihre Erfahrungen mit Fehlgeburten fast nüchtern.

Doch eine dieser Fehlgeburten habe sich ihr besonders tief ins Gedächtnis gebrannt. Sie sei damals bereits im vierten Schwangerschaftsmonat gewesen. Während einer Routineuntersuchung wurde ein Ultraschall gemacht. Ein junger Assistenzarzt verhielt sich plötzlich merkwürdig, erinnert sich Schäfer im Gespräch mit Burkard: "Er wechselte die Gesichtsfarbe und verließ abrupt den Raum." Zunächst sei er nicht zurückgekommen.

Sie habe noch gedacht, dass dies jetzt aber "ein sonderbares Verhalten" sei, habe Schäfer in diesem Moment gedacht. Die Minuten der Ungewissheit und des Wartens seien "unangenehm", gewesen. Bis heute frage sie sich manchmal, was das Kind, das sie damals verloren hat, heute wohl machen würde und was für ein Mensch aus ihm geworden wäre.

"Sitzen wir dann schon tatterig herum?"

Dass Schäfer mit 41 Jahren zum ersten Mal Mutter wurde, löste damals ein großes mediales Echo aus, erinnert sie sich. Heute sei es in ihrem Umfeld allerdings gängig, erst "mit Ende 30, Anfang 40" Kinder zu bekommen. Zudem habe sie sich damals auch nicht wie 41 Jahre gefühlt. Tatsächlich habe ihr das Gefühl, im Leben nichts verpasst zu haben, eine "innere Ruhe" geschenkt, die sich auch positiv auf das Muttersein ausgewirkt habe: "Ich weiß gar nicht, ob ich vorher Verantwortung hätte übernehmen können."

Mit Blick auf ihr Alter und das ihres 70-jährigen Ehemannes äußert Schäfer im Podcast allerdings auch die - nicht ganz ernst gemeinte - Sorge, wie sie und Moderator Michael Friedmann sich irgendwann als Großeltern schlagen werden: "Sitzen wir dann schon tatterig herum und die Kinder und Enkelkinder kommen mal vorbei, machen ein Drei-Generationen-Foto und hauen dann wieder ab? Aber keiner übergibt uns noch die Verantwortung für die Enkelkinder, weil wir dann wirklich schon so alt sind."

Quelle: ntv.de, csp/spot

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