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Ex-Bodyguard verrät Details Spears bekam Antipsychotika verabreicht

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Hofft, bald wieder für sich selbst Entscheidungen treffen zu können: Britney Spears

(Foto: REUTERS)

Ein ehemaliger Mitarbeiter von Britney Spears verrät in einem Interview, wie es auf dem Anwesen der Sängerin einst wirklich zuging. Unterdessen wiederholt ihr neuer Anwalt Mathew Rosengart seinen Plan, ihre Belange in Sachen Vormundschaft "aggressiv und zügig" durchsetzen zu wollen.

Seit 13 Jahren steht Britney Spears bereits unter Vormundschaft und hat den Kampf dagegen nun so zielstrebig wie nie zuvor aufgenommen. Einen ersten Etappensieg konnte die Sängerin vergangene Woche erzielen, als ihr zugestanden wurde, selbst einen Anwalt zu engagieren. Ihre Wahl fiel auf Verteidiger Mathew Rosengart, der schon für Stars wie Keanu Reeves, Sean Penn und Steven Spielberg tätig war. Dieser wiederholt, was er seinerzeit schon versprach: Er will den Fall so bald wie möglich beenden.

"Meine Kanzlei und ich gehen aggressiv und zügig vor, um einen Antrag auf Entfernung von Jamie Spears einzureichen. Es sei denn, er tritt zuerst zurück", so Rosengart gestern Nachmittag vor dem Stanley Mosk Courthouse in Los Angeles. Diese Erklärung gab er ab, nachdem eine mit Spannung erwartete Anhörung in dem Fall auf kommende Woche vertagt worden war.

Streit um Geld für Spears' Sicherheit

Bei dieser Anhörung soll es um einen Streit zwischen Spears' Mit-Vormund Jodi Montgomery und ihrem Vater Jamie Spears gehen. Montgomery behauptet, die 39-Jährige benötige aktuell mehr als 50.000 US-Dollar pro Monat für ihre Sicherheit, da sie seit Juni mit dem Start des Prozesses Morddrohungen erhalte. Jamie Spears hingegen meint, dass viele Leute, die mit dem Fall in Verbindung stünden, solche Drohungen erhielten und es unmöglich sei, ein solches Maß an Sicherheit für alle zu bieten – also solle der notwendige Betrag aus Montgomerys eigener Tasche kommen.

Derweil plauderte Spears' ehemaliger Bodyguard Fernando Flores im Interview mit "The Sun" angebliche Details über ihr früheres Leben aus. Flores war 2010 als ihr Personenschützer angeheuert worden, also kurz nachdem ihr Vater die Vormundschaft übernommen hatte. So verriet er jetzt, Britney Spears habe damals regelmäßig einen besonderen Medikamentencocktail einnehmen müssen. Darin enthalten waren demnach drei Antipsychotika sowie die Antibabypille. Jeden Freitag sei eine Frau vorbeigekommen, um die Medikamente zu liefern.

Regelmäßige Kontrollen

Flores behauptete in dem Gespräche auch, die Sängerin habe damals begonnen, von "Paralleluniversen" zu reden. Nach acht Monaten kündigte er den Job zwar auch schon wieder, doch habe er in dieser Zeit einiges mitbekommen. Spears' Vater rief demzufolge mehrmals täglich an, um sich nach seiner Tochter zu erkundigen. Auch sei ihr Handy permanent überwacht worden, und sie habe nicht allein das Haus verlassen dürfen. Bei Besuchern auf dem Anwesen in Los Angeles sollen zudem Taschenkontrollen durchgeführt worden sein.

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Inwieweit man den Aussagen von Fernando Flores trauen kann, ist fraglich. In der Vergangenheit hatte er Britney Spears sexuelle Belästigung vorgeworfen. Unter anderem soll sie sich vor ihm ausgezogen haben. Heute ist der Mann als Geisterjäger aktiv, wie das US-Promiportal "TMZ" weiß.

Nachdem Britney Spears mehrere psychische Zusammenbrüche erlitten hatte, wurde ihr Vater 2008 von einem Gericht als ihr Vormund eingesetzt. Seitdem entscheidet er über ihr Leben und ihre Finanzen. Bereits seit sieben Jahren versucht sie, sich aus seiner Vormundschaft zu lösen. Dabei erfährt der einstige Teenie-Star unter dem Hashtag #FreeBritney nicht nur Unterstützung seitens der Fans, sondern auch von Kolleginnen wie Madonna und ihrem Ex-Freund Justin Timberlake.

Quelle: ntv.de, nan

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