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Dritter Film geplant Spider-Man bleibt Marvel vorerst treu

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Tom Holland wird ein drittes Mal in die Rolle des Spider-Man schlüpfen.

(Foto: REUTERS)

Spider-Man verlässt das Marvel-Universum erst einmal doch nicht: Einen Film wird es noch geben - mit einem bekannten Gesicht in der Hauptrolle. Darauf einigen sich Sony Pictures und Disney. Auch in einem anderen Marvel-Film soll der Superheld auftauchen.

Spider-Man bekommt doch einen dritten Solo-Film im Marvel Cinematic Universe (MCU). Das gaben Sony Pictures und Disney's Marvel bekannt, wie unter anderem das US-Branchenblatt "Variety" berichtet. Die Studios sollen demnach den Deal Donnerstagnacht unterzeichnet haben.

Marvel-Chef Kevin Feige wird für den dritten Film der "Spider-Man: Homecoming"-Reihe wieder mit Amy Pascal produzieren, Tom Holland wird erneut in die Rolle des Titelhelden schlüpfen. Der Film soll am 16. Juli 2021 in den US-Kinos anlaufen. Spider-Man wird zudem einen weiteren Gastauftritt in einem der MCU-Filme bekommen. "Ich bin begeistert, dass 'Spidey's' Reise im MCU fortgesetzt wird und wir alle von Marvel Studios freuen uns sehr, dass wir weiter daran arbeiten können", sagte Feige in einer Erklärung.

Details aus dem Deal werden unter Verschluss gehalten. Laut Insiderquellen soll Disney in dem neuen Vertrag 25 Prozent der Kosten stemmen und dafür 25 Prozent der Einnahmen erhalten, wie "Variety" berichtet. Der frühere Deal besagte, dass Sony die kompletten Kosten trägt und Disney fünf Prozent der Filmeinnahmen erhält.

Nach monatelangen Verhandlungen konnten sich Sony und Disney zunächst nicht auf die Produktion künftiger "Spider-Man"-Filme einigen. Der Hintergrund des Streits: Die Filmrechte an dem Superhelden liegen seit Jahren bei Sony Pictures. Erst 2015 konnten sich die beiden Studios einigen, sodass Spider-Man seinen ersten Auftritt auch bei den Avengers (in "Civil War") feiern konnte. Doch zukünftig sollten Produzent Kevin Feige und Marvel an künftigen "Spider-Man"-Produktionen kein Mitspracherecht mehr besitzen. Sony und Disney hätten sich angeblich nicht über die Finanzierung kommender Filme einigen können.

Quelle: ntv.de, ibu/spot