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Missbrauchsvorwurf vom Tisch Stallone muss nicht vor Gericht

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Für die Anschuldigungen gegen ihn gibt es keine Beweise: Sylvester Stallone.

(Foto: imago/MediaPunch)

Im Zuge der "MeToo"-Debatte gerät auch Sylvester Stallone ins Visier. Der Vorwurf: Er soll vor vielen Jahren eine Frau sexuell missbraucht haben. Stallone bestreitet dies kategorisch. Und zumindest juristisch ist die Sache nun auch erledigt.

Gegen Sylvester Stallone wird keine Anklage wegen sexuellen Missbrauchs erhoben. Dies teilte die zuständige Staatsanwaltschaft in Los Angeles mit. Die Beweise für die Anschuldigungen seien "unzureichend", hieß es. Zudem sei der Fall verjährt. Die Vorwürfe gegen den Hollywood-Star reichen fast 30 Jahre zurück.

Der Fall beschäftigte ursprünglich die Polizei in Santa Monica. Eine Frau berichtete dort im November 2017 von angeblichen sexuellen Übergriffen des Schauspielers, die sich 1987 und 1990 zugetragen haben sollten.

"Opfer und Verdächtiger hatten 1987 eine einvernehmliche Beziehung", heißt es nun in den Unterlagen der Staatsanwaltschaft. Die jetzigen Vorwürfe der Frau, es sei auch zu Übergriffen Stallones gekommen, seien von keinem Zeugen bestätigt worden. Auch weitere Untersuchungen lieferten offenbar keine Beweise.

Rückendeckung von Brigitte Nielsen

Als die Vorwürfe aufgekommen waren, erklärte Stallones Anwalt Marty Singer im Namen seines Mandaten, der Schauspieler bestreite die Anschuldigung "kategorisch". Zuvor hatte Stallone bereits Berichte zurückgewiesen, er habe 1986 in Las Vegas eine zum damaligen Zeitpunkt 16-Jährige zum Sex gezwungen.

Rückendeckung in der Auseinandersetzung erhielt Stallone auch von Brigitte Nielsen, mit der er von 1985 bis 1987 verheiratet war. Sie erklärte, die Vorwürfe, der Schauspieler habe sich am Rande der Dreharbeiten zu seinem Film "Over The Top" an dem Mädchen vergangen, könnten "unmöglich" zutreffen.

Sie seien zu der Zeit frisch verheiratet und unzertrennlich gewesen, erklärte Nielsen. "Ich habe ihm fast den ganzen Tag am Set zugeschaut, dann haben wir zu Abend gegessen und sind in unser Zimmer. Niemand außer mir war je in dem Zimmer mit ihm", versicherte sie.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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