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"Erniedrigende" Sache Swift spricht über Kardashian-West-Zwist

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"Taylor Swift ist eine Schlange" - Aussagen wie diese gingen Swift sehr nahe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sie habe sich isoliert gefühlt: In einem Interview spricht Taylor Swift offen über ihre Gefühle zu dem Streit zwischen ihr und Kanye West sowie dessen Ehefrau Kim Kardashian. Diese Zeit habe sie nur dank der Musik überstanden, sagt Swift.

Taylor Swift ist offenbar noch nicht über den Langzeit-Streit zwischen ihr und Kanye West sowie deren Ehefrau Kim Kardashian hinweg. Im Interview mit der "Vogue" offenbart sie, wie sehr sie der öffentlich ausgetragene Zwist belastet hat.

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Zum Hintergrund: Swift kritisierte 2016 den Song "Famous" von West, weil er sich darin abfällig über die Sängerin äußert. "Ich habe das Gefühl, dass Taylor und ich vielleicht noch Sex haben werden", heißt es darin. "Warum? Ich hab' die Schlampe berühmt gemacht." Nach Wests Darstellung hat Swift zu der Liedzeile vorab ihr Einverständnis gegeben. Swift bestreitet dies.

Damals folgte ein Streit bei Twitter, bei dem Kim Kardashian Swift als Schlange bezeichnete. Viele von Wests Fans stellten sich gegen Swift und erfanden Hashtags wie #TaylorSwiftIsASnake und #TaylorSwiftIsCanceled, was so viel heißt wie "Taylor Swift ist eine Schlange" und "Taylor Swift ist abgemeldet".

Im Interview nannte Swift den Vorfall eine "isolierende Erfahrung". Sie sagte außerdem, sie glaube nicht, dass viele Menschen nachvollziehen könnten, wie es ist, lautstark von Millionen von Menschen gehasst zu werden. Davon zu sprechen, dass eine Person "abgemeldet" sei, bewertet Swift in dem Interview als besonders hart. Es könnte darunter auch die Nachricht "Bring dich doch um" verstanden werden.

"Ich wusste sofort, dass ich Musik darüber schreiben müsste, weil ich wusste, das ist der einzige Weg, es zu überleben", sagte Swift. Nur mit Musik hätte sie ihre geistige Gesundheit bewahren und diese "so erniedrigende" Sache verarbeiten könnne. Bereits im März hatte sich Swift in einem Artikel auf der US-Website des Frauenmagazins "Elle" zu dem Streit mit West und Kardashian geäußert. Damals schrieb sie, es sei der Beginn einer "Online-Hasskampagne" gewesen, die sie fast zu Fall gebracht hätte.

Quelle: n-tv.de, ibu

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