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Nach Astroworld-Katastrophe Travis Scott stellt "heilendes" Projekt vor

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Will Veränderungen bewirken: Travis Scott.

(Foto: picture alliance / Amy Harris/Invision/AP)

Im November kommt es bei einem Auftritt von Travis Scott zu einer Massenpanik, bei der zehn Menschen getötet werden. Nun meldet sich der US-Rapper erstmals wieder zu Wort. Er stellt ein neues Projekt vor, mit dem er seinen Teil zur Heilung beitragen möchte.

Travis Scott hat sich zum ersten Mal seit Monaten wieder zu Wort gemeldet. Am Dienstag kündigte der 30-jährige Rapper und Freund von Kylie Jenner auf Instagram ein neues Projekt namens "HEAL" (zu Deutsch: Heilung) an.

"In den letzten Monaten habe ich mir die Zeit und den Raum genommen, um zu trauern, nachzudenken und meinen Teil dazu beizutragen, meine Gemeinschaft zu heilen", so Scott in seinem neuen Post im Hinblick auf die Astroworld-Katastrophe im November. Auf dem Festival in Houston im US-Bundesstaat Texas war es während eines Auftritts des Rappers, der selbst einer der Initiatoren der Veranstaltung ist, zu einer Massenpanik gekommen. Zehn Menschen starben, Hunderte weitere wurden teils schwer verletzt.

Nun wolle er seine Ressourcen und seine Plattform nutzen, um Veränderungen zu bewirken. "Dies wird eine lebenslange Reise für mich und meine Familie."

"Technologiegesteuerte Lösung für Sicherheit"

Die Opfer der Astroworld-Tragödie würden für immer in seinem Herzen bleiben, so Scott weiter. "Mein Team und ich haben das Projekt HEAL ins Leben gerufen, um dringend benötigte Maßnahmen zu ergreifen, um echte Lösungen zu unterstützen, die alle Veranstaltungen zu den sichersten Räumen machen, die sie sein können."

Bei dem Projekt handle es sich um "eine mehrstufige Initiative, die sich den Herausforderungen widmet", mit denen vor allem die Jugend "aus marginalisierten und gefährdeten Gemeinschaften" konfrontiert sei. Diese umfasse akademische Stipendien, kostenlose Programme für psychische Gesundheit, ein Zentrum für kreatives Design und die "allererste technologiegesteuerte Lösung für die Sicherheit von Veranstaltungen", so Scott.

Auf der Webseite gibt es mehr Informationen zu dem Projekt. Eine Million Dollar geht etwa für Studentenstipendien an "Black Colleges". Mit den Waymon Webster Scholarship Fund sollen Studierende mit finanziellen Problemen unterstützt werden. Waymon Webster war Scotts Großvater, der selbst als Pädagoge tätig war, und großen Einfluss auf Scott gehabt haben soll. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen insgesamt fünf Millionen Dollar in das Projekt fließen.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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