Unterhaltung

14 Reihen hinter dem König Trump spottet über Biden bei Queen-Trauerfeier

313767557.jpg

"Wenn ich der Präsident wäre, hätten sie mich nicht dort hingesetzt": Donald Trump.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Bei der Trauerfeier für die verstorbene Queen in Londons Westminster Abbey spielt US-Präsident Joe Biden ausnahmsweise mal nicht die erste Geige. Er und seine Frau Jill nehmen relativ weit hinten in der Kirche Platz. Für seinen Amtsvorgänger Donald Trump ist das ein gefundenes Fressen.

Im Lästern ist Ex-US-Präsident Donald Trump ja bekanntlich besonders gut. Und so spottet er nun mal wieder über seinen Amtsnachfolger Joe Biden. Der Grund: Bidens Sitzplatz beim Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II., das am Montag in der Londoner Westminster Abbey stattfand.

Tatsächlich hatten der amtierende US-Präsident und die First Lady Jill Biden bei der Trauerfeier nicht gerade einen Spitzenplatz. Die beiden wurden vielmehr 14 Reihen hinter König Charles III. platziert, im hinteren Teil der Kirche.

Auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social behauptet Trump nun, Amerika habe unter der Führung von Biden den Respekt auf der internationalen Bühne verloren. "Das ist Amerika in nur zwei kurzen Jahren passiert. Kein Respekt", schreibt der 76-Jährige und fügt hinzu: "Wenn ich der Präsident wäre, hätten sie mich nicht dort hingesetzt - und unser Land wäre ganz anders als jetzt!"

In einem weiteren Beitrag auf der Plattform hebt Trump die Bedeutung des Standorts hervor: "Bei Immobilien, wie in der Politik und im Leben, ist der Standort alles!"

Die Bidens reisten individuell an

Biden war eines der wenigen Staatsoberhäupter, die zu der Trauerfeier in der Westminster Abbey mit ihrem eigenen Wagen anreisten. Dadurch sollen er und seine Frau Jill aber das Zeitfenster für die Ankunft verpasst haben. Die Bidens mussten daher offenbar zunächst am Eingang warten, bis sie die Kirche betreten konnten, da eine Prozession im Rahmen des Gottesdienstes Vorrang hatte.

Andere Staatsoberhäupter, die unter den 2000 Gästen der Veranstaltung waren, reisten gemeinsam mit Bussen an. Möglich, dass die Solo-Anfahrt und die verspätete Ankunft der Bidens dazu führten, dass ihre Sitzplätze so weit hinten lagen.

Wie "The Telegraph" berichtet, sah das Protokoll beim Staatsbegräbnis aber auch vor, dass die Regierungschefs der Commonwealth-Staaten den anderen Staatsoberhäuptern vorzuziehen seien. Zudem versammelten sich neben der amtierenden Premierministerin Liz Truss weitere ehemalige britische Regierungschefs in der Westminster Abbey, um sich von der Königin zu verabschieden: John Major, Tony Blair, Gordon Brown, David Cameron, Theresa May und Boris Johnson waren mit ihren Ehepartnerinnen und -partnern vor Ort. Auch sie wurden prominent platziert. Für die Bidens hieß es deshalb wohl ausnahmsweise: Bitte hinten anstellen.

(Dieser Artikel wurde am Dienstag, 20. September 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, vpr/spot

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen