"Was kannst du bitte nicht?"Victoria Swarovski begeistert mit Gesangstalent beim ESC

Bevor sich Victoria Swarovski als "Let's Dance"-Moderatorin einen Namen macht, versucht sie sich als Sängerin. Das kommt ihr nun zugute. Beim ersten ESC-Halbfinale stellt sie ihr Gesangstalent unter Beweis.
"Came to host - stayed to sing" - sie sei eigentlich für die Moderation gekommen, doch dann sei sie für den Gesang geblieben, lautet Victoria Swarovskis Fazit nach dem ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest (ESC) in Wien. Und damit meint die 32-Jährige nicht nur die musikalischen Darbietungen der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, sondern tatsächlich auch ihren eigenen Gesang. In einem Video, das Swarovski am Tag nach dem Halbfinale mit ihren 533.000 Followern teilte, gewährt sie einen Einblick aus der Show – und aus dem Tonstudio. Dort singt sie einen Song ein, den sie gemeinsam mit ihrem Moderations-Kollegen Michael Ostrowski beim ersten Halbfinale zum Besten gegeben hat.
Unter dem Titel "Opposites", also "Gegensätze", haben Swarovski und Ostrowski im Duett mit dem australischen Vorjahresteilnehmer Go-Jo die Unterschiede zwischen "Austria" (also Österreich) und "Australia" (Australien) besungen. Dabei durften auch Klischees wie österreichische Trachten oder ein Känguru (zum Glück kein echtes) nicht fehlen.
Plattenvertrag mit 16
Für Swarovski, die hierzulande vor allem als "Let's Dance"-Moderatorin bekannt ist, dürfte die Gesangseinlage beim ESC nicht mit allzu viel Lampenfieber verbunden gewesen sein. Schließlich kann sie bereits auf eine Karriere als Popsängerin zurückblicken. Laut ihrer Webseite entdeckte sie "bereits als junges Mädchen ihre Leidenschaft zur Musik" und verschickte mit zwölf Jahren erste Demo-Tapes an Produzenten. Mit 16 hatte die Österreicherin bereits ihren ersten Plattenvertrag in der Tasche und veröffentlichte ihre Debut-Single "One In A Million". Im selben Jahr sang sie mit "There's A Place For Us" den Titelsong für den Film "Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte" - das deutsche Pendant zur US-Version von Carrie Underwood. 2014 veröffentlichte sie gemeinsam mit dem Rapper Kay One das Lied "Beautiful".
"Ich bin wieder da, wo ich angefangen habe. Das Beste beider Welten kombiniert", freut sich Swarovski auf Instagram über die Chance, beim ESC ein kleines musikalisches Comeback zu feiern. In der Kommentarspalte zu dem Video zeigt sich nicht nur "Let's Dance"-Jurorin Motsi Mabuse, die drei Herz-Emojis postete, begeistert. "Was kannst du bitte nicht? Du Powerfrau!", "WOW, das habt ihr beide super gemacht!" oder "Coole Überraschung gestern", loben Swarovskis Follower ihre Songeinlage.
Viel wichtiger als die Gesangsleistung der Moderatorin ist allerdings, wie die deutsche Vertreterin Sarah Engels mit ihrem Song "Fire" abschneiden wird. Wie oft es die begehrten 12 Punkte für Deutschland geben wird, wird sich im ESC-Finale am 16. Mai zeigen.