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Hunderte Clips selbst gefilmtVideos könnten Marius Borg Høibys Schuld beweisen

03.02.2026, 13:35 Uhr
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Soll seine Taten gefilmt haben: Marius Borg Høiby. (Foto: picture alliance / NTB)

Im Zuge der Ermittlungen gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby stellt die Polizei mehrere Handys und Datenträger sicher. Der 29-Jährige soll die ihm vorgeworfenen Sexualstraftaten selbst gefilmt haben.

Im Prozess gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit sollen Video-Aufnahmen helfen, Licht ins Dunkel um die schwersten Anschuldigungen gegen ihn zu bringen.

Seit August 2024 - dem Zeitpunkt der ersten Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby - haben die Ermittler unter anderem mehrere Handys beschlagnahmt. Der 29-jährige Angeklagte soll zwischen 2018 und 2024 mehrere Frauen vergewaltigt und sexuell missbraucht haben, während sie laut Anklage "nicht wach" waren und sich nicht zur Wehr setzen konnten.

Høiby bestreitet Sexualstraftaten

Die mutmaßlichen Opfer soll er während der ihm vorgeworfenen Sexualstraftaten gefilmt haben. Der Sohn der Kronprinzessin bestritt die schweren Straftaten zum Prozessauftakt am Dienstag. Der Norweger muss sich wegen Dutzender teils schwerer Vergehen verantworten. Zu den 38 Anklagepunkten zählen auch Fälle von häuslicher Gewalt, Sachbeschädigung sowie Drogen- und Verkehrsdelikte. Einige dieser Taten hat Marius Borg Høiby zugegeben.

Um die mutmaßlichen Opfer zu schützen, ist die Berichterstattung über die Verhandlung eingeschränkt. Die Video-Aufnahmen werden im Gericht hinter verschlossenen Türen abgespielt.

Quelle: ntv.de, nan/dpa

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