"Ich bin wieder dünn"Wie aus Daniela Katzenberger eine "Muskelkatze" wurde

Als die Jeans beim Anziehen reißt, weiß Daniela Katzenberger, dass sie abnehmen will. Zwölf Kilo sind inzwischen runter, ein Sixpack da und die Brüste kein "trauriges Glockenspiel" mehr. Trotzdem erntet sie Kritik.
"Ringe und Jeans lügen nicht." Eine Weisheit, die Daniela Katzenberger in den letzten Monaten gelernt hat. Im Interview mit dem Magazin "Gala" blickt die mit "Goodbye Deutschland" berühmt gewordene Reality-Ikone zurück auf ihren beeindruckenden Abnehmerfolg, den sie letztendlich einer Jeanshose zu verdanken hat, die beim Anziehen gerissen ist.
Das sei rückblickend für sie der Schlüsselmoment gewesen, abzunehmen und wieder fit zu werden, erklärt die 39-Jährige. Oder wie sie es im Gespräch mit "Gala" ausdrückt: von der "Moppelmieze zum Muskelkater" zu werden. In der Corona-Zeit habe sie stark zugenommen und schließlich bei 1,63 Metern "untrainierte" 75 Kilo gewogen und sich "sehr unwohl" gefühlt. Seitdem hat sie wieder zwölf Kilo abgenommen, nimmt an Bodybuilding-Wettkämpfen teil und hat über ihre Transformation ein Buch geschrieben: "Katze goes Muskelkater".
Dabei sei es ihr um keinen schnellen Abnehmerfolg gegangen. "Minus zehn Kilo in zehn Tagen" sei nämlich total ungesund, so Katzenberger. Jetzt wisse sie, dass man mit "kleinen Stellschrauben unglaublich viel erreichen" könne. Wie beispielsweise mit regelmäßigem Krafttraining, denn dadurch würden die Muskeln zu "eigenen kleinen Mainzelmännchen und arbeiten sogar, wenn du auf der Couch sitzt".
Sie sei stolz darauf, nicht sofort aufgegeben zu haben, als ihr nach den ersten Trainingseinheiten alles wehgetan habe: "Viele hören an diesem Punkt auf. Ich bin drangeblieben."
Als sie im Keller bei einer Freundin ihre eingelagerten Klamotten anprobiert und gemerkt habe, dass ihr Jeans, Winterjacken und inzwischen sogar Leggings zu groß seien und auch ihre Lieblingsringe, die sie am Ende "kaum über die Fingerkuppen bekommen" habe, wieder problemlos gepasst hätten, habe sie realisiert: "Alter Schwede, ich bin wieder dünn." Dass sie nun nach eigenen Angaben sogar einen Ansatz von Sixpack habe, fühle sich für sie "wie eine Trophäe" an.
Brüste waren "trauriges Glockenspiel"
Damit auch ihre Oberweite zu ihrer neuen schlankeren Optik passt, hat sich Katzenberger unters Messer gelegt. Nun habe sie wieder "die Brüste von Anfang 20 - von der Größe, der Form und der Position her". Nach dem Stillen ihrer 2015 geborenen Tochter hätten ihre Brüste "wie ein trauriges Glockenspiel" ausgesehen. Danach habe sie bei einer Vergrößerung zu große Implantate gewählt. Daher sei die Straffung und Verkleinerung im vergangenen Jahr "die absolut richtige Entscheidung" gewesen.
Ihre Offenheit, was ihren Körper angeht, ruft indes auch Kritiker auf den Plan. Denen könne sie es nie recht machen, wie sie im "Gala"-Interview erklärt: "Mal bin ich zu dick, mal zu Fitness-fokussiert." Zudem nerve sie die Unterstellung, dass sie nur schlank dank Abnehmspritzen geworden sei: "Das stimmt einfach nicht. Wer das machen will, bitte - aber mir das zu unterstellen, ist übergriffig. Insbesondere, weil es überwiegend von älteren Frauen kommt, die nicht mal mit echtem Bild bei Facebook rumgeistern. Unmöglich!"