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Begleitet von Protesten William und Kate streifen durch Jamaika

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In Trench Town ließen sich William und Kate auch neben einer Figur von Bob Marley ablichten.

(Foto: IMAGO/i Images)

Auf ihrer Reise durch Länder in der Karibik sind Prinz William und Herzogin Kate nun in Jamaika angelangt. Unter anderem besuchen sie dort den Geburtsort von Reggae-Ikone Bob Marley. Doch die Proteste gegen ihren Besuch reißen nicht ab.

Prinz William und Herzogin Kate sind am nächsten Halt ihrer einwöchigen Karibik-Tour angekommen: Nach drei Tagen in Belize reiste das royale Paar nach Jamaika. Am Flughafen wurden die beiden von offiziellen Würdenträgern begrüßt.

William und Kate stimmten ihre Outfits auf die jamaikanischen Landesfarben ab: Kate trug ein strahlend gelbes Kleid der Marke Roksanda, William einen schwarzen Anzug mit grüner Krawatte.

Nach dem Empfang am Flughafen ging es für den Prinzen und die Herzogin nach Trench Town in der Hauptstadt Kingston, den Geburtsort von Reggae-Legende Bob Marley. Dort besuchten sie unter anderem ein Kulturzentrum und trafen auf junge Fußballspieler sowie das Olympische Bobteam.

Reparationen für Sklaverei gefordert

Auf seinem Instagram-Account teilte das Paar mehrere Eindrücke seines ersten Tages in Jamaika und schrieb: "Was für ein unglaublicher Tag in Trench Town - der Geburtsstätte der Reggae-Musik im Herzen Kingstons." Die Bilder zeigen die beiden unter anderem im Bob sitzend und Prinz William beim Kicken auf dem Fußballplatz.

Doch die Karibik-Reise der Royals wird auch in Jamaika weiter von Protesten begleitet: Nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Kingston entfernt fanden sich Demonstrantinnen und Demonstranten zusammen, die Reparationszahlungen für die Sklaverei sowie eine Entschuldigung forderten.

In einem Schreiben drängen die Aktivistinnen und Aktivisten zudem darauf, Queen Elizabeth II. als Staatsoberhaupt des Karibikstaats abzusetzen, wie jüngst in Barbados geschehen. Auch in Belize hatte es ähnliche Proteste gegeben.

"Wir sehen keinen Grund, den 70. Jahrestag ihrer Großmutter auf den klaren Thron zu feiern, weil unter ihrer Führung und der ihres Vorgängers die größte Menschenrechtstragödie in der Geschichte der Menschheit wurde", zitiert die britische Zeitung "The Independent" aus dem Schreiben.

Laut dem US-Magazin „People“ sollen sich William und Kate der Proteste „bewusst“ sein. Es wird erwartet, dass sich William in einer Rede am Mittwochabend dazu äußert.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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