"Er kriegt es nicht geschissen"Yeliz Koc rechnet mit den Ochsenknechts ab

Mit deutlichen Worten wendet sich Yeliz Koc an ihre Follower. Die Reality-TV-Darstellerin wirft Natascha Ochsenknecht vor, Unwahrheiten zu verbreiten - und legt anschließend noch einmal gegen Ex-Partner Jimi Blue nach.
"Ihr müsst verstehen, ihr werdet verarscht." Mit diesen Worten hat sich Yeliz Koc in mehreren Instagram-Storys an ihre Follower gewandt. Die Reality-TV-Darstellerin wirft ihrer Ex-Schwiegermutter Natascha Ochsenknecht vor, gezielt Verwirrung zu stiften und falsche Darstellungen über die Ereignisse rund um Jimi Blue Ochsenknechts Festnahme zu verbreiten.
Koc stellt dabei noch einmal klar, dass sie nicht die Kaution für ihren Ex-Partner bezahlt habe, um ihn aus der Untersuchungshaft zu holen. Stattdessen habe sie die offene Hotelrechnung in Höhe von 17.000 Euro beglichen, wegen der er überhaupt erst in Untersuchungshaft gesessen habe. "Die Kaution musste die Tochter (Cheyenne, Anm. d. Red.) zahlen, weil die Mami nicht konnte", erklärt Koc und richtet sich damit direkt gegen Natascha Ochsenknecht. Anschließend wird sie noch deutlicher: "Die Kinder müssen immer zahlen, die die selber Kinder versorgen müssen und noch das ganze Leben vor sich haben. Warum die Mutter nie was übernimmt ... keine Ahnung!"
Sie selbst hätte nach eigener Aussage anders gehandelt. Wäre sie in der Position von Natascha Ochsenknecht gewesen, hätte sie der Person, die ihrem Kind in einer solchen Situation geholfen habe, "das Geld sofort zurückgegeben. Da gäbe es gar keine Diskussionen". Für die 32-Jährige sei das selbstverständlich. Von Natascha Ochsenknecht dagegen "kann man nichts anderes erwarten".
Auch Jimi Blue Ochsenknecht kriegt sein Fett weg
Dies war das - vorläufige - Ende einer langen Tirade gegen die Ochsenknechts. In weiteren Instagram-Storys hatte Koc zuvor ihrem Ex-Partner Jimi Blue Ochsenknecht erneut schwere Vorwürfe gemacht. Auslöser war auch hier eine von Natascha Ochsenknecht angestoßene Debatte über Familienmodelle und Patchwork-Konstellationen gewesen. Grundsätzlich sei sie ein großer Fan davon, erklärt Koc. Sie wünsche sich eine große Familie, einen Partner mit eigenen Kindern und Geschwister für ihre Tochter. Mit Blick auf ihren Ex sei ihre Haltung inzwischen jedoch deutlich ernüchterter.
Besonders verärgert zeigte sich die Influencerin über einen gemeinsamen Hawaii-Urlaub, der eigentlich Jimi Blue Ochsenknecht und Tochter Snow zugutekommen sollte. Die Reise habe sie vollständig bezahlt, auf den Kosten sei sie jedoch sitzen geblieben. Gleichzeitig müsse sie sich immer wieder anhören, sie solle einfach abwarten, bis Vater und Tochter irgendwann allein verreisen würden. Dazu sagte die 32-Jährige: "Warum soll ich auf jemanden warten, der es einfach nicht geschissen kriegt und mir quasi mein Geld nimmt, wofür ich gearbeitet habe?"
Snow "fragt jeden Tag nach ihrem Papa"
Auch die bereits erwähnten 17.000 Euro spielten in den früheren Storys für Koc eine wichtige Rolle. Sie habe das Geld damals vorgestreckt und bis heute nicht zurückerhalten. Auf Ochsenknechts Wunsch sei der Betrag später mit der Gage für die erste Staffel ihrer gemeinsamen Sky-Realityshow "Yeliz & Jimi: We Are Family?!" verrechnet worden. Das Problem: Auf die TV-Gage seien noch Steuern angefallen, weswegen sie finanziell letztlich sogar Verlust gemacht habe.
Noch emotionaler wird Koc, als sie über die gemeinsame Tochter spricht. Sie habe lange geglaubt, dass Ochsenknecht ein guter Vater sein könne. Heute zweifle sie an dieser Einschätzung und frage sich, warum sie ihm erneut vertraut habe. Besonders belastend sei für sie, dass Snow ihren Vater vermisse. "Ich bin schuld, dass meine Tochter jeden Tag nach ihrem Papa fragt", sagt Yeliz Koc.
Für die kommenden Monate zieht sie nun offenbar Konsequenzen. Für August habe sie bereits einen Urlaub mit Snow gebucht - diesmal ohne Jimi Blue Ochsenknecht. Wie das Verhältnis zu ihm künftig aussehen wird, lässt Koc offen. Zu den jüngsten Vorwürfen hat sich Ochsenknecht bislang nicht öffentlich geäußert. Eine Anfrage von RTL blieb laut Bericht unbeantwortet.