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Von Anhalt lehnt Sterbehilfe ab Zsa Zsa Gabor soll nicht sterben

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Seit Jahren ist die Hollywood-Diva, hier mit Ehemann Frédéric Prinz von Anhalt an ihrem 95. Geburtstag, ans Bett gefesselt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Seit Jahren ist Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor bettlägerig, auch das Sprechen fällt ihr schwer. Jetzt schlägt ein Arzt vor, sie solle Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Gabors Ehemann Frédéric Prinz von Anhalt ist entsetzt und wird fast handgreiflich.

Drei Monate vor ihrem 100. Geburtstag im Februar scheint Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor gesundheitlich stark angeschlagen. Offenbar kann die ehemalige Schauspielerin inzwischen nicht mehr laufen und kaum sprechen.

Angesichts ihres sich stetig verschlechternden Zustands soll ein Arzt ihrem Ehemann Frédéric Prinz von Anhalt sogar nahegelegt haben, für seine Frau Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Doch Frédéric von Anhalt zeigt sich über diesen Vorschlag äußerst empört: "Ich finde es menschenverachtend, dass der Arzt meine Frau sterben lassen will. Ich hätte ihn am liebsten gewürgt, als er kaltschnäuzig zu mir meinte, es wäre besser für meine Frau, wenn sie tot wäre", sagte er gegenüber der "Bild".

Dem Arzt zufolge soll Gabor nur noch eine Lebenserwartung von sechs Monaten haben, heißt es weiter. Erst in diesem Jahr war der ehemalige Hollywood-Schauspielerin in einer Operation kurz nach ihrem 99. Geburtstag eine neue Magensonde eingesetzt worden. Nach einer Beinamputation im Jahr 2011 und mehreren Schlaganfällen kann sie das Bett schon länger nicht mehr verlassen und wird rund um die Uhr von einem privaten Pflegeteam betreut.

Gabor schleckt "geliebtes Erdbeereis"

Vor rund einem Jahr verabschiedete der US-Bundesstaat Kalifornien, in dem von Anhalt zusammen mit seiner pflegebedürftigen Frau lebt, ein Gesetz zur Sterbehilfe. Seitdem ist es Ärzten erlaubt, Patienten, die an einer unheilbaren Krankheit leiden und innerhalb der nächsten sechs Monate sterben werden, eine tödliche Dosis zu verschreiben. Die betreffende Person muss dem Gesetz zufolge allerdings selbst zwei Mal den Wunsch danach geäußert haben.

Glaubt man Frédéric von Anhalt, ist dies bei der ans Bett gefesselten 99-Jährigen nicht der Fall. "Meine Zsa Zsa hat immer noch Lebensfreude. Sie schaut gerne TV, legt Wert auf ein schickes Nachthemd und schleckt ihr geliebtes Erdbeereis", erklärte er. Der 73-Jährige ist der achte Ehemann von Zsa Zsa Gabor.

Quelle: n-tv.de, lou/spot

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