Kino

"Ich bin nicht wie Khaleesi!" Warum sich Emilia Clarke zur Elfe macht

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Neuer Film, neues Image: Emilia Clarke in "Last Christmas".

(Foto: Universal Studios)

Regisseur Paul Feig kennt sich mit Komödien aus. Für Emilia Clarke könnten die Rollen, die sie in "Game of Thrones" und nun in "Last Christmas" spielt, hingegen unterschiedlicher kaum sein. Mit n-tv.de sprechen beide über ihr gemeinsames Erlebnis, einen Weihnachtsfilm zu drehen.

Ho ho ho! Von drauß' vom Walde komm' ich her, ich kann euch sagen, es weihnachtet sehr! Deshalb ist seit Donnerstag auch bereits der Weihnachtsfilm "Last Christmas" in den deutschen Kinos zu sehen - und zu hören. Schließlich steht bei ihm nicht nur die Handlung, sondern auch die Musik von George Michael im Mittelpunkt.

Emilia Clarke ist in dem Film in gewisser Weise für beides zuständig. Als Verkäuferin Kate im Kostüm einer Weihnachtselfe spielt sie neben Zufallsbekanntschaft Tom (Henry Golding) die Hauptfigur in der Romanze, sie darf dabei aber auch den einen oder anderen Michael-Song trällern. Und das, obwohl ihr Motto in den vergangenen Jahren, in denen sie als Daenerys Targaryen alias Drachenkönigin alias Khaleesi in "Game of Thrones" mitwirkte, eher so geklungen haben dürfte: Von drauß' vom Norden komm' ich her, ich kann euch sagen, es wintert sehr!

"Genau der Film für Emilia"

Doch für Clarke war es weder ein Problem, vom düsteren Fantasy-Stoff nun zu einer Komödie zu wechseln noch sich im Gesang zu üben, wie sie im Interview mit n-tv.de verrät. "Ich singe gern!", erklärt sie. Und: "Ich bin ja nun mal gar nicht wie Khaleesi. Als Mensch bin ich ganz anders drauf als Daenerys." Der eigentliche Schauspiel-Job, so stellt sie klar, sei deshalb für sie die Rolle in "Game of Thrones" gewesen. In die Rolle der Elfe zu schlüpfen, fiel ihr dagegen wesentlich leichter. "Ich bin eher so wie das Mädchen jetzt in diesem Film - mehr oder weniger", plaudert sie aus.

Für Regisseur Paul Feig war Clarke gerade wegen ihrer "Game of Thrones"-Vergangenheit genau die richtige Besetzung. Vor etwa vier Jahren habe er sie das erste Mal getroffen, sagt er n-tv.de. "Irgendwie hatte ich erwartet, dass sie sehr ernst und stoisch sein würde. Aber sie war lustig! Sie kam rein und brachte mich zum Lachen", fügt er hinzu und ergänzt: "Wenn ich diese Qualitäten bei jemandem sehe, die das Publikum so nicht kennt, werde ich heiß darauf, sie den Leuten zu zeigen. Als ich das Drehbuch gelesen habe, stand für mich fest: Das ist genau der Film, den ich für Emilia brauche."

Weihnachten bei der Familie

So kam es zu einer Zusammenarbeit, die manch einer nicht erwartet haben dürfte. Kaum erwarten kann Clarke übrigens wiederum, dass auch das "echte" Weihnachten endlich kommt. "Ich glaube, es gab noch nie ein Weihnachten, das ich und meine Familie nicht zu Hause verbracht hätten. Deshalb denke ich, dass wir diese Tradition, mit Freunden und Familie zu Hause zu feiern, zu kochen, leckeres Essen und eine schöne Zeit zu haben, fortsetzen werden", weiß sie zu berichten.

Und Paul Feig? Der ist schon wieder in beruflichen Angelegenheiten unterwegs. Nach einem Weihnachtsfest in London oder Paris - da hat seine Frau ein gewichtiges Wörtchen mitzureden - geht es für ihn weiter zum Filmfestival auf Capri, wo er eine Auszeichnung entgegennehmen will. "Ich werde also ein italienisches Silvester feiern", lässt er uns wissen.

Die vollständigen Interviews mit Emilia Clarke und Paul Feig sehen Sie in den Videos.

"Last Christmas" läuft seit dem 14. November in den deutschen Kinos.

Quelle: n-tv.de, vpr