Unterhaltung

Wochen nach seiner FestnahmeAndrew erstmals wieder öffentlich gesichtet

24.03.2026, 13:10 Uhr
00:00 / 04:54
Der-damalige-Prinz-Andrew-kommt-zur-Requiem-Messe-fuer-Katharine-Herzogin-von-Kent-in-der-Westminster-Cathedral
Tief gefallen: Andrew Mountbatten-Windsor. (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Seit seiner Festnahme lebt Andrew Mountbatten-Windsor zurückgezogen in Norfolk. Nun zeigt sich der in Ungnade gefallene Ex-Royal bei einem einsamen Spaziergang. Parallel sorgen auch neue Schlagzeilen um Ex-Frau Sarah Ferguson für Aufsehen.

Nach Wochen der Abschottung ist Andrew Mountbatten-Windsor erstmals wieder in der Öffentlichkeit gesichtet worden. Wie die "Daily Mail" berichtet, zeigte sich der 66-Jährige bei einem längeren Spaziergang mit seinem Hund auf dem Gelände rund um Sandringham - allein und abseits der Öffentlichkeit. Auf einigen Bildern ist lediglich sein Sicherheitspersonal zu sehen.

Seit seiner Festnahme im Februar lebt der einstige Duke of York zurückgezogen auf dem Anwesen Wood Farm in Norfolk. Damals war er nach rund elf Stunden Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gekommen, die Ermittlungen gegen ihn laufen jedoch weiter. Ihm wird Fehlverhalten im öffentlichen Amt vorgeworfen. Er soll während seiner Zeit als Handelsbeauftragter sensible Informationen mit seinem Freund, dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, geteilt haben soll. Bilder nach seiner Verhaftung zeigten ihn zusammengesunken auf der Rückbank eines Autos - offenbar bemüht, sich vor Kameras zu verstecken.

Auch Wochen später scheint Andrew den Rückzug fortzusetzen. Sein Alltag soll laut "Daily Mail" stark reduziert sein. Gleichzeitig deuten Details aus seinem neuen Umfeld darauf hin, dass er sich nur schwer von seiner früheren Rolle lösen kann: So wurden kürzlich zahlreiche Umzugskartons mit der Kennzeichnung "HRH" an seinen neuen Wohnsitz geliefert - eine Abkürzung für "Seine Königliche Hoheit". Dabei war ihm dieser Titel von Charles III. bereits im Zuge des Skandals um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aberkannt worden. Sein Personal ist Medienberichten zufolge angewiesen, ihn lediglich mit "Sir" anzusprechen.

Wo ist Sarah Ferguson?

Während Andrew sich zurückzieht, sorgen auch andere Mitglieder seines Umfelds für Schlagzeilen. Besonders im Fokus steht seine Ex-Frau Sarah Ferguson. Laut einem Bericht der "Mail on Sunday" soll sie in Gespräche über ein ungewöhnliches Fernsehprojekt involviert gewesen sein: Im Raum stand demnach die Idee, die Corgis der verstorbenen Queen klonen zu lassen und daraus ein TV-Format zu entwickeln. Hollywood-Produzenten bezeichneten das Konzept als "ein mutiges und kontroverses Geschäftsprojekt". Geplant sei gewesen, die genetisch vervielfältigten Hunde "an andere Hundeliebhaber auf der ganzen Welt zu verkaufen".

Ein Insider schilderte die Hintergründe so: "Sie drängte darauf, wieder ins Fernsehen zurückzukehren und Geld zu verdienen." Außerdem habe sie vorgeschlagen, "die Corgis der Queen in einer Show zu zeigen. Und dazu gehörte auch der Gedanke, sie zu züchten. So bizarr es klingt - auch die Idee, sie zu klonen, wurde diskutiert." Fergusons Umfeld widerspricht dieser Darstellung jedoch entschieden. Die frühere Herzogen habe sich aus besagten Gesprächen "aus eigenem Antrieb zurückgezogen", betonte ein Sprecher. "Wenn sie kurzzeitig begeistert gewirkt haben sollte, dann ist das einfach ihre Art. Sarah hatte nie die Absicht, die Corgis zu Geld zu machen."

Gleichzeitig steht auch Ferguson selbst zunehmend unter Druck. Ihr Aufenthaltsort ist aktuell unklar, nachdem ihre langjährige Verbindung zu Epstein und finanzielle Abhängigkeit von ihm öffentlich geworden waren. Die 66-Jährige soll sogar ihr eigenes Patenkind an den Sexualstraftäter vermittelt haben. Medienberichten zufolge könnte sie zudem aufgefordert werden, in den USA auszusagen.

Bei ihren Töchtern Eugenie und Beatrice soll sie jedoch nicht untergekommen sein. Wie die "Daily Mail" vor wenigen Tagen unter Berufung auf mehrere angebliche Insider berichtete, sollen die Frauen zusehends auf Distanz zu ihren Eltern gehen. Ihre Ehemänner seien darauf bedacht, Abstand zu halten. Prinzessin Eugenie und ihr Mann Jack Brooksbank seien wenig begeistert von der Vorstellung, Ferguson könnte vorübergehend bei ihnen einziehen.

Quelle: ntv.de, lpe

Sexueller MissbrauchMonarchieBritisches KönigshausJeffrey EpsteinPrinz Andrew