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"Dschungelcamp 2019" - Tag 1 "Bitte keine Schweine-Anüüße!"

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Haben mächtig Appetit auf Kotzfrucht: die Camper.

Leila Lowfire ereilt akute Nacktritis, Gisele plagen früh Heulkrämpfe und Yotta ist mehr als nur ein "Love Magnet". Wir lernen von der Liebe zu Goethe, älteren Männern und "Charakterfickern". Vorhang auf für Runde 1 in der grünen Hölle!

"Da geht einem schon der Kackstift", gesteht der blaubebrillte Töpperwien beim Anblick des "Helis", mit dem ein Teil der "gottverdammten Hammertruppe" gleich in die "grüne Hölle" verfrachtet werden soll. Wie das so ist am Anfang einer neuen Staffel, wirken alle etwas überfordert. Wie jetzt? Wo lang? Hä? Wat? Wer bist'n du? Kann ich nochma' pullern? "I have to pee", und zwar ziemlich pronto!

Erstmal die Posse auseinanderfriemeln! Neu an Staffel 13: Verspätete Camp-Jünger werden direkt am Flughafen abgefangen, die anderen müssen "die erste Prüfung absolvieren, die außerhalb des Camps stattfindet". Klingt spektakulär? Ist es auch.

Aber der Reihe nach. Schauen wir uns die gestressten Pantoffeltierchen erstmal genauer an: "Hallo, ich bin der Domenico, den man als Italiener in der freien Laufbahn kennt." Ich bin der Soundso und ich bin die Sowieso, "mich kennt man von" ... Merke: Über jeden, der sich so vorstellt, ist eines so gut wie sicher, nämlich, dass man ihn höchstwahrscheinlich von nirgendwo her kennt!

So stark wie das schwächste Glied

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Bis eine flennt. Gisele wie wir sie lieben - und vermutlich noch öfter sehen werden.

Ein Teil der Jetlag geplagten Flitzpiepen wird von keifenden Bully-Rangern direkt abgefangen. Schlitten-Sandra kennt das Prozedere von der Bundeswehr und salutiert artig, aber Sibylle Rauch, "das arme süße Ferkelchen" geht arg auf dem Zahnfleisch. Sie wirkt ängstlich, zerbrechlich und gesteht: "Keine Dschungelprüfung kann so hart sein, wie das Leben, das ich führen musste." Den Dschungel sehe sie als Chance, aber in ihrem Gesicht stehen vielmehr der sehnsüchtige Wunsch nach ein bisschen Anerkennung und die "Angst vor weiterer Verspottung". Nicht nur Dschungelcamp-Fans wissen: Eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Es ist etwa 21:40 Uhr, als unser RTL zum ersten Mal derbe abliefert. Während die eine Gruppe zusammengetrillert wird, bauchpinselt sich die andere im Belle Chambre bei feinstem Gesöff, bis, ja bis Gisele Oppermann aus heiterem Himmel in Tränen ausbricht! Es ist wirklich nichts passiert, außer vielleicht ein bisschen warmes Wetter. Hach, alles so reizüberflutend in Australien, Gisele wäre lieber bei ihrer Tochter. Und ja, sie läuft zwar "arrogant durch die Stadt" und hätte nichts gegen die 100.000 Euro Preisgeld einzuwenden, die es ab jetzt für den Dschungelkönig oder die Königin gibt, aber all das ändert nichts daran, dass die Giselle jetzt eben flennen muss. Bastian Yotta, der "100-Prozent-Alpha"-Mann versucht sie mental zu coachen. Einatmen, ausatmen. Es geht uns gut, we are strong and safe and Live is Life, na na nanana.

Goethe und der "Charakterficker"

Leila badet gern.

Leila badet gern.

Wir treffen auf ALF im modischen Safari-Look, der halb Fernsehdeutschland mit seinem Laberflash ermüdet und auf den geilen "Fickcharakter" Leila Lowfire. Die schöne Ungeschminkte mit den wilden Locken hätte selber nicht gedacht, dass sie ihre Penunsen mal mit Sex verdient. Die Leila scheint eine alte Seele zu sein und verrät, dass sie auf Ältere steht. Leute wie Goethe und so. Also, wenn Goethe noch leben würde: Den hätte sie auf jeden Fall rangelassen, "ist halt son Charakterficker", der Goethe. Schon klar.

Piper merkt alfisch an, viele Frauen mit ausgeprägten Rundungen zu sehen. "Wenn die was in der Birne hätten, wäre es allerdings besser". Und weil auf unser RTL Verlass ist, sehen wir, wie bei Leila, direkt in Folge 1, die akute Nacktritis ausbricht. Leila oben ohne und Leila unten ohne. Leila im Weiher. Leila hat ja soooooo große Brüste! Das freut die Männer. Und Leila, von Kalkofe auf Twitter zärtlich "Monstertitte" genannt, weiß, ihre Attribute einzusetzen. So hält man die sabbernden Wurschtis schön bei der Stange.

"Can I have Regenschirm?"

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Doreen Dietel auf der Planke.

Auf dem Dach eines Wolkenkratzers muss die zweite Horde über eine wacklige Planke tapsen und einen Buzzer drücken. Oppermann jedoch wirft direkt hin, bläkt ihren Rausholspruch und - flennt erneut. Ja, okay, man könnte jetzt schadenfroh sein, aber das Ganze ist tatsächlich verdammt hoch. So hoch, dass Flitzekacke durchaus verständlich ist. Die Truppe erbuzzert sich dennoch 5 von 8 Sternen. Da kann Evelyn ob der "Wasserfeuchtigkeit" ruhig schon fragen: "Can I have Regenschirm?"

Indes steckt die andere Truppe mit ihren Visagen in feisten Maden-Becken. Es gilt, Munition für eine Armbrust rauszufischen, um Pappschildchen abzuschießen. Der lädierten Sibylle hängt das Madengedöns zwischen ihren scheinbar nicht ganz so festen Kunstbeißern, die Prüfung "Starschuss" ist einfach nicht ihr Ding. Dr. Burdecki hat wohl auch deswegen richtig angemerkt: "Der Dschungel ist wie bei den Wikingern, man muss irgendwie zusammenhalten."

Später an diesem prüfungsgeplagten ersten Tag treffen auch die letzten Verschüttgegangenen im Camp ein. Was, das ist das Camp? "Wo ist das Klo?", will Eis-am-Stiel-Lutscherin Sibylle wissen: "Man kann doch in der Nacht nicht 'nen Kilometer auf Toilette gehen!" Die Betten werden belegt, ALF plagt seine Bandscheibe, Evi muss den Verlust ihres von den Rangern konfiszierten Zungenschabers verknusen und Yotta und der Wurstmann schieben gegenseitig Hasskappe.

"I äm strong, hälßi and full of enerdschi"

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Evelyn Burdecki muss sich ihre Zunge im Camp anderweitig schaben.

Als Töpperwien sich neben Sibylle unterm Wasserfall frischmacht und von "Hilfsbereitschaft für Ältere" spricht, redet die von Erotik. Die ersten quersitzenden Fürze gibt’s auch. Kann ja nicht sein, dass die Oppermann am Lagerfeuer son Krach macht und laut gackert, findet Schlitten-Sandra, von Pieper nur liebevoll "die Schweizerin" genannt.

Und wie es sich für einen ordnungsgemäßen Auftakt ziemt, trifft man sich in der "Dschungelkantine". All die zu Moppelkotze pürierten Puller, Fischaugen und Schweine-Hoden, die sich die Frischlinge schmackofatzomäßig einverleiben müssen, um an ein paar Sterne zu gelangen: Man könnte das Schmecktakel ewig ausdehnen. Jeder, bis auf Gisele, tritt die Prüfung an. Leila hat noch nie einen "so harten Penis im Mund gehabt". Tja, sie ist ja eben auch leider niemals auf Goethe getroffen.

Sternenreich zurück im Camp, schleicht sich Domenico an Evelyn ran: "Ich habe Angst, dass ich mit dir wieder so weit komme", raspelt er Süßholz. Aber Evelyn ist stark. Die verkraftet nach der ersten Nacht auch Yottas Miracle-Morning-Routine: Die klingt bei seinem nicen Denglish ungefähr so: "I äm strong, hälßi and full of enerdschi." Nur Töpperwien hat keine Lust auf den "hälßi" Blender, der immer mit seinem "geliehenen Maserati in Santa Monica rumfährt". Er macht sein "Miracle Morning lieber auf'm Klo."

Obwohl Evelyn im Morgentau die Sorge vorm nächsten Geschmacksorgasmus plagt, muss Gisele, die Frau mit dem immensen Heulfaktor zur nächsten Prüfung antanzen. Welch Glück, wenn man bedenkt, dass das süße Blondchen schon fürchtete, wieder "diese Schweine-Anüüße" essen zu müssen!

Alle Dschungel-Folgen von Staffel 13 als Video bei TVNOW. Mehr zum Dschungel bei rtl.de.

Quelle: n-tv.de

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