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"Wer wird Millionär?" Klempner finanziert sich "Klopp-Haar"

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Freut sich auch bald über mehr Haare: "WWM"-Kandidat Gövert.

(Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Die "Jürgen-Klopp-Variante" für den Klempner mit Haarausfall und eine Waschmaschine für den jungen Anzugexperten – "Wer wird Millionär?" macht Männerträume wahr. Nachsehen hat dafür die Dame, die sich vorschnell zur Kandidatin kürte.

Haartransplantation oder Eigentumswohnung für die Mutter? Elias Gövert steht nach "Wer wird Millionär?" vor einer Gewissensentscheidung. Der sympathische 27-Jährige aus Münster war mit 64.000 Euro der Gewinner der Doppelfolge am Montagabend. Optisch stacht der gelernte Klempner, der jetzt im Außendienstvertrieb für Wasserhähne tätig ist, mit umgedrehter Baseballmütze hervor. Die war aber eher Tarnkappe denn modisches Statement. "Ich habe leider schon ein bisschen Haarausfall. Das versuche ich zu kaschieren", sagte Gövert. Deshalb liebäugelt er mit der "Jürgen-Klopp-Variante". "Das ist eine blutige Angelegenheit, das wissen Sie?", warnte Günther Jauch. "Das sieht aus wie im Schlachthaus."

Kandidat legt Hand an bei Jauch

Picobello hatte die schwungvolle Sendung hingegen mit Jonas Schönberger aus Kempten begonnen. Der 20-jährige Herrenausstatter verlässt das Haus stets nur im Anzug. "Aus tiefer innerer Überzeugung", betonte der Kandidat aus Kempten. Auch in der Freizeit hält er es mit Karl Lagerfeld und besitzt keine einzige Jogginghose. Wie der verstorbene Modedesigner pflegt auch Schönberger eine Vorliebe für klobige Ringe. Ein Modell in Form eines Vogelkopfs mit spitzem Schnabel nutzte der Kandidat sogleich, um Jauch die noch zugenähte Brusttasche des Jacketts aufzutrennen.

Beim Einstecktuch sträubte sich der Moderator zwar. Die Lehrstunde im Krawattebinden konnte er aber nicht ausschlagen, schließlich wird sein Knoten notorisch schief. "Ich mach Ihnen jetzt einen halben Windsor", warnte Schönberger. "Er sieht leider doppelt so gut aus wie meiner", musste Jauch gestehen und moderierte den Rest der Sendung mit zwei Krawatten um den Hals. Schönberger kam leider nur bis 8000 Euro. Man hätte ihm mehr gewünscht. Der 20-Jährige war aber zufrieden: "Ich bin ja mit dem Ziel hergekommen, mir eine neue Waschmaschine zu kaufen."

Falsche Kandidatin steht auf

Bei Kandidatin Nummer drei gab es erst einen spitzen Freudenschrei und dann Tränen der Enttäuschung. Tina Graupner hatte versehentlich gemeint, die Auswahlrunde gewonnen zu haben. Sie rannte strahlend zu Jauch, während die wahre Siegerin verwirrt zuguckte. "Die falsche Dame freut sich gerade", stellte die Regie per Durchsage die Sache klar. Für Daria Patricia Tahmasehi Dezfouli aus Kiel kam nach dem denkwürdigen Beginn das schnelle Aus. Die Studentin der Zahnmedizin verabschiedete sich mit 4000 Euro.

Tilman Meinshausen hatte Glück, dass es in dieser Folge so flott zuging. Der 26-Jährige träumt seit dem Jahr 2000 Jahren von der Teilnahme bei "Wer wird Millionär?" - seit er im Fernsehen den ersten Millionengewinner Eckhard Freise zugeschaut hat. "19 Jahre später ist es endlich so weit und ich freue mich riesig", strahlte der Rechtsreferendar aus Potsdam. Er darf sogar nächste Woche sogar wiederkommen.

Quelle: n-tv.de

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