TV

Günther Jauch macht große Augen WWM-Kandidat kritisiert nörgelnde Rentner

1781960.jpg

Günther Jauch staunt über renitente Rentner in Straßenbahnen.

(Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Ein Heiratsantrag in luftiger Höhe, ein Straßenbahnfahrer mit dickem Fell und ein Telefonjoker mit Katzenallergie: Kurz vor der alljährlichen "Bauer sucht Frau"-Zwangspause geht es im "Wer wird Millionär?"-Studio noch einmal hoch her.

Als Überbrückungskandidat hat man es nicht leicht. Da sitzt man endlich auf Deutschlands begehrtestem Ratestuhl, und dann zwingt einen die Sirene kurzzeitig in die Knie. Eine Woche die Spannung hochhalten, für Judith Englhardt aber scheinbar kein Problem. Die Münchnerin mit dem Faible für extreme Wanderabenteuer ("Mein Mann hat auf dem Kilimandscharo um meine Hand angehalten") kennt sich nicht nur gut mit der jüngeren ESC-Geschichte aus, sondern zieht gemeinsam mit ihrem Telefonjoker auch ein lukratives "Superhelden"-Ass aus dem Ärmel.

Ruckzuck steht Judith Englhardt vor der 16.000-Euro-Hürde. Günther Jauch will wissen: "Was ist im Düsseldorfer Straßenverkehr einzigartig in Deutschland?" Der Crowd-Joker bietet seine Hilfe an und verweist auf einen "gelben Fußgängerampel-Balken".

Zocken mit viel Herz und Mut

Judith Englhardt ist jetzt richtig im Flow. Der Begriff "True-Wireless-Kopfhörer" ist der Münchenerin durchaus bekannt. Eine kurze Bergsteiger-Plauderrunde mit Günther Jauch später geht es für satte 64.000 Euro um die Frage: "Welche Produktion endete in Deutschland im vergangenen Juni?" Nach dem 50-50-Joker stehen noch "Gold" und "Uran" zur Auswahl. Die Kandidatin geht aufs Ganze: "Ich nehme Uran!" Und tatsächlich: "Uran" ist richtig. Mit viel Herz und Mut scheint es für Judith Englhardt keine Grenzen zu geben.

Weiter geht's ohne Atempause: "Welches Bundesland hat eine fünfjährige Legislaturperiode?", fragt Günther Jauch. Judith schwankt kurz. Dann siegt aber der Verstand: "Ich weiß es nicht", gesteht die Kandidatin. So bleibt es letztlich bei einem Gewinn von 64.000 Euro und einer vorfreudigen Aussicht auf ganz viel Wanderspaß am Aconcagua.

"Ich habe schon Leute in flagranti erwischt"

Kurz den Mund abgewischt, dann sitzt auch schon Tino Pavic auf dem Ratestuhl. Der kernige Straßenbahnfahrer aus Karlsruhe pustet erstmal kräftig durch die Backen. Bevor es losgeht, will Günther Jauch wissen: "Wer macht denn in der Bahn den meisten Stress?" Der Kandidat muss kurz schmunzeln. "Ich habe wirklich alle Menschen kennengelernt, gute und auch schlechte. Ich habe schon Leute in flagranti erwischt. Andere haben ihr Geschäft in der Bahn verrichtet. Die, die am schnellsten genervt sind und am wenigsten Zeit haben, sind die Rentner", klärt Tino Pavic auf.

Während Günther Jauch große Augen macht, verrät der Straßenbahnfahrer, was ihn im Umgang mit all den täglichen Aufregungen am Boden hält: "Ich höre gerne Heintje. Diese Melodien, die kann ich nur jedem empfehlen", schwärmt der sympathische Badener.

Tino Pavic kennt sich aber nicht nur mit herzzerreißenden Schlagerklängen gut aus. Nach einem unaufgeregten Ratedurchmarsch steht Pavic vor den Toren des Pop-Olymp. Michael Jackson, Abba, Queen und die Beatles stehen zur Auswahl. Dank der Hilfe eines Studio-Jokers tanzt der Kandidat den imaginären Moonwalk.

Wenn der Telefonjoker nicht ans Telefon geht…

Läuft bei dem Straßenbahnfahrer. Jetzt muss nur noch der eigene Telefonjoker rangehen und wissen, "wobei es sich bei 80 Prozent der betroffenen Erwachsenen um Männer handelt". Dumm nur, dass der erste Joker-Kandidat nicht ans Telefon geht, und der zweite nicht wirklich weiterhelfen kann. "Stottern" wäre die richtige Antwort gewesen. Gut, dass Tino Pavic diesmal das Risiko scheut. Er hätte sich nämlich für "Arthrose" entschieden.

So freut sich der Kandidat am Ende über eine Gewinnsumme in Höhe von 32.000 Euro. Genauso viel Zaster nimmt auch die letzte Kandidatin der Folge mit nach Hause. Natalie Reis, beruflich als Flugbegleiterin unterwegs kommt auf ihrem Weg zum Rategefühl nur bei der Frage nach der richtigen "Dip"-Schreibweise kurz ins Schlingern.

Ein Alpaka und eine neue Nase

Ansonsten hat die Hessin so ziemlich alles im Griff - zumindest bis zur 64.000-Euro-Frage. Diese lautet: "Welches Tier zählt nicht zu den Großkatzen?" "Jaguar", "Tiger", "Puma" oder "Leopard": Natalie Reis hat keine Ahnung. Und der Herr Papa leider auch nicht: ""Katzen mag ich nicht. Die pinkeln überall hin", faucht der Telefonjoker. Die Quittung: Statt der erhofften 64.000 Euro gibt's am Ende "nur" 32.000 Euro für die Tochter. Die freut sich über eine neue Nase, und die Mama bekommt ein flauschiges Alpaka. Der Papa? Der geht natürlich leer aus. Katzen pinkeln überall hin … also wirklich.

Sendung verpasst? "Wer wird Millionär?" ist jederzeit auch bei TVNOW abrufbar.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen