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So techt Deutschland Der digitale Euro funktioniert wie Carsharing

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Es gibt immer Schlagworte, die gerade Mode sind. Digitaler Euro ist so ein Schlagwort. Mit seinem Startup "Cash On Ledger" will Serkan Katilmis dafür sorgen, dass daraus Realität wird. "Wir nehmen den Euro und geben ihm die Fähigkeit, programmiert zu werden", erzählt er in "So techt Deutschland".

Nützlich ist das für Firmen, die mit Maschinen produzieren. Statt welche einzukaufen, wird nur deren Leistung vergütet - ähnlich wie beim Carsharing. "Wenn die Maschine sich einmal dreht, gibt es zehn Cent", beschreibt Katilmis das Prinzip. Das hat den Vorteil, dass sich ein Unternehmen den Ankauf der Maschine spart und alle Prozesse inklusive der Abrechnung automatisiert sind. Das trifft einen Nerv, sagt Startup-Chef Katilmis.

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Serkan Katilmis hat vor seiner Gründerzeit unter anderem für Goldman Sachs und PWC gearbeitet.

(Foto: Cash on Ledger)

Die Grundlage für den digitalen Euro bildet die Blockchain-Technologie. Ein Bereich, in dem Deutschland vorne mitspielen will. In der Forschung klappe das auch gut, sagt Katilmis. "Aber was ich so ein bisschen vermisse, ist die praktische Umsetzung." Deswegen kämen auch nicht alle Blockchain-Projekte zum Fliegen.

Dabei haben wir in Deutschland "einen super Schatz: die mittelständischen Unternehmen, die Hidden Champions". Hier sei es wichtig anzusetzen und die Digitalisierung voranzutreiben. Die Blockchain könnte ein Aspekt davon sein. Mit allen Vor- und Nachteilen: "Alles was ich digital erfasse, bietet die Möglichkeit einer Transparenz. Sei es gut oder sei es schlecht", sagt Katilmis. Was das bedeutet, erzählt er in "So techt Deutschland".

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Quelle: ntv.de, chr