Panorama

Unterrichtsausfall in Ostbayern Glatteis bringt Deutschland ins Rutschen

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Der Winterdienst ist im Dauereinsatz.

(Foto: picture alliance / Daniel Karman)

Temperaturen um den Gefrierpunkt sowie Neuschnee und Regen verfehlen ihre Wirkung nicht: In weiten Teilen Deutschlands sind die Straßen spiegelglatt. Dutzende Unfälle sind die Folge.

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Glatteis hat im Osten und Süden Deutschlands viele Autofahrer ins Rutschen gebracht und in mehreren Bundesländern Unfälle verursacht. Allein in Niederbayern zählte die Polizei in der Nacht 40 Unfälle. Mehrere Autos kamen bei glatten Straßen von der Fahrbahn ab oder rutschten gegen andere Fahrzeuge. Fünf Menschen wurden leicht verletzt. Die A3 musste in Richtung Regensburg wegen eines Lkw-Unfalls für mehr als eineinhalb Stunden gesperrt werden.

Auch die Polizei im Nordosten Deutschlands meldete mehrere Unfälle. In Mecklenburg-Vorpommern kam es zu insgesamt 29 Zusammenstößen. Dabei wurden drei Menschen leicht verletzt. Auch in Thüringen, in Teilen Sachsens sowie in Brandenburg kam es vereinzelt zu Kollisionen.

Besserung ist den Tag über kaum in Sicht. In Bayern, Sachsen und Thüringen sei weiter mit teils erheblichem Glatteis zu rechnen, sagte der n-tv-Wetterexperte Björn Alexander. Außerdem schneie es im Nordosten des Landes noch bis ins Flachland, so dass auch dort die Straßen glatt sind.

Für weite Teile Bayern gilt eine offizielle Glatteiswarnung des Deutschen Wetterdienstes. In vielen niederbayerischen, oberbayerischen und oberpfälzischen Kreisen wurde der Unterricht abgesagt. Der Bayerische Rundfunk berichtet, dass der Busverkehr in Stadt und Landkreis Regensburg bis auf weiteres eingestellt worden sei. Bei Nürnberg gebe es außerdem Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Schwandorf und Amberg wegen festgefrorener Weichen.

Quelle: ntv.de, chr/dpa