Politik

Liveticker zu den Attacken in Kanada +++ 21:50 n-tv.de beendet den Liveticker +++

ottawa_liveticker.jpg

+++ 21:50 n-tv.de beendet den Liveticker +++
Noch immer sucht die Polizei in Ottawa nach einem möglichen weiteren Attentäter und die Hintergründe für die Taten sind weiter unklar. Die Bilanz bisher: Ein Soldat ist tot, zudem stirbt einer der Attentäter im Feuergefecht mit der Polizei. Die Lage in Ottawa scheint sich zu beruhigen. An dieser Stelle beendet n-tv.de vorerst den Liveticker. Über die weiteren Ereignisse werden sie auf unserer Webseite weiterhin informiert.

+++ 21:06 Noch immer Personen in Büros verschanzt +++
Noch immer sind offenbar Personen in ihren Büros in Gebäuden im Regierungsviertel in Ottawa eingeschlossen und haben sich dort verschanzt, berichtet der US-Sender CNN.  Sie warten darauf, von der Polizei die Erlaubnis zu erhalten, die Gebäude zu verlassen.

+++ 20:49 Sicherheitsstufe war "auf mittlerem Niveau" +++
Die Sicherheitsstufe war vor dem Angriff auf das kanadische Parlament nach Angaben der Polizei auf mittlerem Niveau. "So ist sie seit Jahren und wir hatten keine Hinweise, die eine Verschärfung nötig gemacht hätten", sagte Gilles Michaud von der Royal Canadian Mounted Police.

+++ 20:35 Polizei ruft zur Wachsamkeit auf +++
Die Polizei ruft alle Kanadier zur Wachsamkeit auf. "Bitte achten Sie auf verdächtige Vorgänge und melden Sie sie der örtlichen Polizei", sagte Gilles Michaud von der Royal Canadian Mounted Police. Zugleich versicherte er den Kanadiern, dass sie sicher seien. "Das sind die Situationen, für die wir Polizisten ausgebildet wurden. Wir werden alles tun, um Ihre Sicherheit zu garantieren." Noch könnten viele Fragen nicht beantwortet werden. "Aber ich verspreche Ihnen diese Antworten, sobald wir sie haben."

+++ 20:25 US-Botschaft in Ottawa abgeriegelt +++
Die US-Botschaft in Ottawa wurde abgeriegelt, die Mitarbeiter wurden aufgefordert, ihre Jalousien herunterzuziehen. Alle Polizeiwachen schlossen ihren Besucherverkehr. Die Polizei forderte alle in der Innenstadt von Ottawa auf, sich nicht am Fenster zu zeigen oder auf Dächer zu gehen.

+++ 20:06 Polizei: Keine Schießerei in Einkaufszentrum +++
Die Polizei in Ottawa veröffentlicht eine erste Pressemitteilung nach den Vorfällen. Darin bestätigt sie den Tod des Soldaten und eines "männlichen Verdächtigen". Es habe "Vorfälle" am Kriegsdenkmal und im Parlamentsgebäude gegeben, jedoch nicht - wie zunächst gemeldet - in einem nahegelegenen Einkaufszentrum.

+++ 19:47 Kanadas Premierminister will sich äußern +++
Nach mindestens drei Schießereien in der kanadischen Hauptstadt Ottawa will sich Premierminister Stephen Harper noch heute öffentlich zu den Ereignissen äußern. Eine Uhrzeit stehe aber noch nicht fest, berichten kanadische Medien. Einen für den Nachmittag geplanten Termin mit der frisch gekürten pakistanischen Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai sagte Harper nach den Schießereien kurzfristig ab.

+++ 19:40 Getöteter Soldat war Reservist +++
Der bei dem Angriff auf das Regierungsviertel im kanadischen Ottawa getötete Soldat war ein Reservist. Der Mann stamme aus Hamilton bei Toronto, 500 Kilometer westlich von Ottawa, wie der Sender CBC meldet.

+++ 19:26 CSU-Abgeordnete erleben Angriff mit +++
Abgeordnete der CSU haben den bewaffneten Angriff auf das kanadische Parlament vor Ort miterlebt. Zum Zeitpunkt der Attacke in Ottawa habe die Delegation gerade ihr Hotel neben dem Parlamentsgebäude verlassen, sagte Richard Teltschik von der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung. "Es kamen aus allen Straßen fast parallel Polizeiautos gefahren." Die Delegation sei mit einem Kleinbus vom Hotel abgefahren. "Wir wussten gar nicht, was los war", sagte Teltschik. Erst kurze Zeit später seien die Eilmeldungen auf den Handys eingegangen. Die Schüsse habe die Delegation nicht gehört. Ein geplantes Mittagessen mit Abgeordneten des kanadischen Parlaments wurde abgesagt.

328AAC00B2C9ADF9.jpg6191305545142906974.jpg

Hunderte Polizeibeamte sind in Ottawa im Einsatz.

(Foto: AP)

+++ 19:06 Niedergeschossener Soldat ist tot +++
Der bei dem Angriff am Kriegsdenkmal in Ottawa niedergeschossene Soldat ist tot. Das teilt der kanadische Arbeitsminister Jason Kenney mit.

+++ 18:46 USA und Kanada erhöhen Alarmbereitschaft +++
Kanada und die USA versetzten das gemeinsame Luftverteidigungskommando in erhöhte Alarmbereitschaft. Gepanzerte Fahrzeuge und schwer bewaffnete Polizisten gingen vor dem Gebäude im Zentrum Ottawas in Stellung.

+++ 18:32 Bürgermeister spricht von mehreren Angreifern +++
Hinter den mindestens drei Schießereien in der kanadischen Hauptstadt Ottawa stecken nach Angaben des Bürgermeisters Jim Watson möglicherweise mehrere Angreifer. Sicherheitsbehörden und Polizei verfolgten derzeit "den oder die Kriminellen, die diese bösartige und unvertretbare Attacke verübt haben", teilte Watson mit. Er sei "schockiert und traurig" wegen der Ereignisse. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten."

+++ 18:10 Schießerei auch in Einkaufszentrum +++
Es gab nach Polizeiinformationen eine weitere Schießerei in der Nähe eines Einkaufszentrums in der Innenstadt nahe dem Parlamentsgebäude. Das Einkaufszentrum sei evakuiert worden, teilten die Betreiber per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

+++ 18:00 Ein Täter erschossen +++
Noch ist unklar, wie viele Schützen in Ottawa unterwegs sind. Einer der Angreifer wurde von der Polizei aber erschossen. Ein weiterer soll sich auf dem Dach des Parlamentsgebäudes verschanzt haben.

+++ 16:42 Schüsse im Parlament +++
Im kanadischen Parlament sind laut Augenzeugen mehr als 20 Schüsse abgefeuert worden. Nahe dem Parlamentsgebäude in Ottawa war zuvor ein Wachsoldat vor einem Denkmal von einem unbekannten Angreifer durch Schüsse schwer verletzt worden. Ein Regierungsvertreter sagte, Premierminister Stephen Harper sei in Sicherheit gebracht worden, das Parlament sowie der Regierungssitz seien von der Polizei abgeriegelt.

+++ 16:22 Soldat vor kanadischem Parlament niedergeschossen +++
Mitten im kanadischen Regierungsviertel ist ein Soldat niedergeschossen worden. Der Mann habe am Kriegerdenkmal in Ottawa Ehrenwache gestanden, als er von einem Unbekannten angegriffen wurde, hieß es von der Polizei. Das Parlament wurde sofort abgeriegelt. Die Schüsse fielen laut Polizei um 9.52 Uhr Ortszeit (15.52 deutscher Zeit). Passanten versuchten, den Mann mit Erster Hilfe zu retten. Sein Zustand ist unklar.

Quelle: ntv.de, fma/dpa/AFP

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.