Politik

Bin-Laden-Rede angekündigt "Amerika soll Sicherheitsgurt anlegen"

Der mutmaßliche Terroristenführer Osama bin Laden will sich nach Berichten eines nicht näher benannten arabischen Internetangebots in Kürze mit einer Botschaft an die islamische Welt wenden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AP.

Auf der Website wurde ein Sprecher von bin Ladens El-Kaida-Organisation, Sulaiman Abu Ghaith, mit den Worten zitiert: "Wir versichern den Muslimen, dass Scheich Osama bin Laden bei guter Gesundheit ist und dass alles, was über seine Krankheit oder in Tora Bora erlittene Verletzungen berichtet wurde, völlig falsch ist."

Bin Laden werde sich bald mit einem im Fernsehen übertragenen Interview an die Gemeinschaft der Muslime wenden, sagte Abu Ghaith nach Angaben der Website. Die Authentizität der Äußerungen konnte nicht von unabhängiger Stelle bestätigt werden.

"Amerika sollte sich bereit machen und seinen Sicherheitsgurt anlegen", wurde der El-Kaida-Sprecher weiter zitiert. "Wir werden zu ihnen kommen aus einer Richtung, die sie nicht erwarten."

Las Vegas bedroht?

Als "unglaubwürdig" bezeichnete die US-Bundespolizei nach einem Bericht des n-tv Partnersenders CNN einen libanesischen Einwanderer, der auf die Möglichkeit eines terroristischen Anschlags am amerikanischen Nationalfeiertag (4. Juli) in Las Vegas hingewiesen hatte. Der Mann war von FBI-Beamten viereinhalb Stunden lang verhört worden und musste eine Lügendetektortest machen.

Der libanesischer Einwanderer hatte berichtet, dass er während einer Autofahrt in der Spielerstadt als Folge einer Störung seines Handys ein arabisch geführtes Gespräch mithören können. Darin sei gesagt worden: "Wir sind hier in der Stadt der Korruption, des Glücksspiels und der Prostitution, der Stadt der Ungläubigen. (...) Wir werden gegen sie am Tag der Freiheit losschlagen." Damit sei offenkundig der Unabhängigkeitstag gemeint gewesen.

Der CNN berichtete weiter, das FBI habe alle seine Dienststellen gewarnt, dass Terroristen in den USA und Drittländern Tankwagen als Waffen gegen Synagogen und andere jüdische Einrichtungen einsetzen könnten. Die Hinweise darauf seien aber nicht präzise.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.