Politik

USA feiern Unabhängigkeit Angst vor Anschlägen

Unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen haben die USA den ersten Unabhängigkeitstag seit den Anschlägen des 11. September begangen. US-Präsident George W. Bush dankte bei einer Feier in West Virginia den Soldaten und Kriegsveteranen für ihren Einsatz in Friedens- und in Kriegszeiten.

Die mehr als 2000 Festveranstaltungen werden scharf bewacht. Nach Angaben des FBI handelte es sich bei einem Feuerüberfall auf dem Flughafen von Los Angeles nach bisherigen Ermittlungen nicht um einen Terroranschlag. Über den Städten patrouilierten Kampfjäger. Bush wollte das Feuerwerk in Washington am Abend vom Balkon des Weißen Hauses beobachten.

Neue Warnung vor Anschlägen

Zuvor hatte die amerikanische Bundespolizei FBI vor möglichen Anschlägen auf Stadien in den USA gewarnt. Leute mit Verbindungen zu terroristischen Gruppen hätten im Internet Bilder von Stadien heruntergeladen, sagte ein FBI-Sprecher am Mittwoch. Unter den heruntergeladenen Bildern befinden sich laut FBI welche vom "Edward Jones Dome" in St. Louis und des "RCA Dome" in Indianapolis. Die landesweit verschickte Warnung wurde als „sehr vage“ charakterisiert. Die beiden Stadien in St. Louis und Indianapolis sollten am Donnerstag wegen des Unabhängigkeitstags geschlossen bleiben.

Keine Hinweise auf Anschlagziele in Deutschland

Das Bundesinnenministerium teilte am Mittwochabend mit, die Sicherheitsbehörden des Bundes und des Landes hätten zum Unabhängigkeitstag ihre Aufklärungsmaßnahmen verstärkt und ihre Schutzmaßnahmen überprüft. Es gebe weiterhin keine Hinweise auf konkrete Anschlagsziele in Deutschland.

Quelle: ntv.de