Politik

Überwachung in den USA Auge auf ausländische Studenten

Als Konsequenz aus den Terrorangriffen vom 11. September will die amerikanische Regierung ausländische Studenten im Land schärfer überwachen. Wie Justizminister John Ashcroft in Washington mitteilte, soll die Überwachung der Studenten bereits bei der Einreise in die USA beginnen und sich über das gesamte Studium hindurch fortsetzen.

Per Computer sollen die Behörden raschen Zugriff auf Informationen über sämtliche ausländische Studenten erhalten. Künftig müssen die Hochschulen die Einwanderungsbehörde INS innerhalb von 24 Stunden informieren, wenn ein Student das Studium abbricht oder überhaupt nicht erscheint. Ferner müssen sie die Behörde nach jedem Semester über den Studienstand der ausländischen Hochschüler unterrichten.

Jeder Student muss sich innerhalb von 30 Tagen nach der Einreise in die USA bei seiner Universität melden. Bisher gilt eine Frist von sechs Monaten. Drei der 19 mutmaßlichen Flugzeugattentäter vom 11. September hielten sich mit einem Studentenvisum in den USA auf. Einer reiste mit einem Studentenvisum in die USA ein, meldete sich aber nicht bei der Hochschule.

Quelle: ntv.de

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